Im Falle einer Berufsunfähigkeit kann der Betroffene vom Staat nicht viel erwarten. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente ist sehr gering und wird die laufenden Lebenshaltungskosten nicht abdecken. Um am Ende nicht vor dem finanziellen Ruin zu stehen, hilft einzig und allein eine private Berufsunfähigkeitsversicherung. Grundsätzlich sollte eine Berufsunfähigkeitsversicherung etliche Anforderungen erfüllen. Folgend sollen diese Bedingungen eingehender analaysiert werden.

Profitieren Sie von den günstigen Online-Konditionen und erhalten eine bedarfsgerechte Absicherung, die individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. 

Wozu man eine Berufsunfähigkeitsversicherung 2016 benötigt

Die eigene Arbeitskraft macht den Menschen finanziell unabhängig. Das heißt, er bekommt Geld, solange er arbeiten kann. Ist dies irgendwann einmal nicht mehr der Fall, kommt es bei vielen Menschen zu finanziellen Schwierigkeiten. Nicht unbedingt aufgrund des Arbeitslosengeldes oder Hartz IV, sondern eher aufgrund der Problematik, dass sich bei manchen der Renteneintritt noch nicht rentiert. Für einen solchen Fall ist die Berufsunfähigkeitsversicherung ideal, denn sie bietet all die Vorteile und versichert die finanzielle Unabhängigkeit des Betroffenen.

Jetzt Vergleich anfordern

Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherungen

Heutzutage kann man sich gegen fast alles versichern lassen. Bei der Fülle an Versicherungen ist es schwer, den Überblick zu behalten. Häufig stellt sich dabei die Frage, welche Versicherung tatsächlich wichtig ist und welche Absicherung als überflüssig angesehen werden kann. Den richtigen Anbieter zu finden, der die eigenen Bedürfnisse abdeckt bzw. individuelle Tarife erstellt ist auch schwierig. Neben den Hauptversicherungen wie Hausrat und Haftpflicht möchten immer mehr Menschen auch bei Unfällen oder chronischen Krankheiten finanziell unterstützt werden. Eine gesetzliche Förderung existiert in diesem Fall kaum. Eine ausreichende Rente gibt es jedoch mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie gehört in jedes vollständige Versicherungsportfolio. Auf deutsche-bu.de können Sie ein TÜV-geprüftes Formular nutzen, um sich einen unabhängigen Vergleich zu erstellen.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Berufsunfähigkeitsversicherung

Wer braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung

Im Grunde profitiert jeder von einer Berufsunfähigkeitsversicherung, der auf seine Arbeitskraft zählen muss. Mittels dieser ist er dazu in der Lage, sich selbst finanziell zu unterhalten. Ist dies aufgrund von gesundheitlichen Problemen nicht mehr gegeben, hat er im Grunde nur zwei Möglichkeiten: Entweder er geht in vorzeitige Rente oder bezieht Gelder vom Staat. Da die meisten jedoch gerne finanziell unabhängig bleiben möchten und die Frührente weitere negative Seiten mit sich bringt, kommt in solchen Fällen die Hilfe einer Berufsunfähigkeitsversicherung gerade recht.

Berufsunfähigkeitsversicherung: Ja oder nein

Statistiken haben gezeigt, dass immer mehr Menschen vor dem Renteneintrittsalter berufsunfähig werden. Die häufigste Ursache dafür sind:

  • chronische Krankheiten
  • psychische Erkrankungen
  • oder Unfälle mit Invaliditätsfolgen.

Für diese Fälle gibt es wenig oder gar keine finanzielle Unterstützung vom Gesetzgeber.

Menschen, die vor 1961 geboren wurden, erhalten 50 Prozent Ihres aktuellen Nettogehalts als gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente. Personen, die nach 1961 zur Welt kamen, erhalten nur 30 Prozent Ihres Nettoeinkommens. Dass diese gesetzliche Erwerbsminderungsrente im Ernstfall nicht reichen kann, ist klar. Diese Lücke muss mit einer privaten BU gefüllt werden.

Faktoren für Erwerbsminderungsrente

Die berufliche Karriere, Ausbildung oder der Erfolg spielen dabei keine Rolle. Für die meisten Menschen ist der Beruf die finanzielle Grundlage, auf der Sie Ihr Leben aufgebaut haben. Bricht diese weg, kann das zum finanziellen Ruin führen.

erhalten im Falle einer Berufsunfähigkeit gar keine staatliche Erwerbsminderungsrente, weil Sie nicht in die gesetzlichen Rentenkassen eingezahlt haben. Für sie bleibt lediglich die private Unterstützung. In diesem Fall sollte man finanziell abgesichert sein.

Wieso nicht früher in Rente gehen

In vielen Fällen, vor allem wenn der Betroffene das entsprechende Alter dafür hat, raten Ämter zu einer früheren Verrentung im Krankheitsfall. Daraus ergibt sich jedoch ein erhebliches Problem: Je jünger der Betroffene ist, desto höher sind die Abschlagszahlungen. Eine geregelte Rente wird nur dann ausgezahlt, sofern man sie auch erst dann bezieht, sofern man ins Rentenalter eintritt. Dies ist meist mit 67 Jahren der Fall. Wer sie früher bezieht, hat Abschläge, die meist mehrere hundert Euro hoch sind.

Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2016

Mittlerweile gibt es viele BU Anbieter, Tarife und Variationen. Um den Überblick im Tarifdschungel zu behalten ist ein BU-Test besonders wichtig. Er gibt dem Verbraucher einen Überblick und hilft bei der Orientierung durch die verschiedenen BU Versicherungsanbieter. Es ist schwierig die Policen zu unterscheiden bzw. diese auch noch zu bewerten. Dabei kann einem ein Test helfen. Die Testsieger werden aufgelistet und geben einen ersten Eindruck, welche Versicherungen gut und auch günstig sind. Es hat sich gezeigt, dass Versicherte bei falscher Wahl bis zu 2.000 Euro mehr für denselben Schutz zahlen müssen. Das summiert sich in 20 Jahren bereits zu einem Preisunterschied von bis zu 40.000 Euro.

>> Hier geht es zu den aktuellen Berufsunfähigkeitsversicherung Tests >> verschaffen Sie sich jetzt einen Überblick

Die meisten Tests werden von unabhängigen Institutionen ausgeführt. Die bekannteste ist dabei die Stiftung Warentest mit Ihrem Magazin Finanztest. Ebenso Focus-Money , Morgen & Morgen und ÖKO-Test vergleichen und testen BU-Versicherungen.

BU 2015 im Paket erhältlich

Eine BU gewinnt immer stärker an Ansehen in der Bevölkerung.

Große Ratingagenturen, wie Frank & Bornberg oder Zeitschriften wie Finanztest von Stiftung Warentest haben die Angebote der BU Versicherungen genauer unter die Lupe genommen und etliche Versicherungen im Test miteinander verglichen. BU Versicherungen gibt es häufig im Paket mit der Riester Rente oder auch einer Lebensversicherung bzw. einer Risikolebensversicherung. Dieses Paket wird als Berufsunfähigkeitszusatzversicherung, kurz BUZ, bezeichnet.

Richtige Höhe festlegen

Bei der Frage nach der geeigneten Berufsunfähigkeitsrente (BU-Rente) sollte die eigene finanzielle Situation berücksichtigt werden. Entscheidend bei der Findung sind folgende Faktoren:

  • Abzahlung von einem Kredit
  • Anzahl der Kinder
  • Verdienst und Familie
  • Allgemeine Lebenshaltungskosten der Versicherungsnehmer

Die monatliche Rente sollte mindestens so vereinbart werden, dass alle Kosten des Alltags abgedeckt werden können. Üblich ist eine Rente zwischen 1.000 bis 2.000 Euro monatlich mit dem Anbieter festzulegen. Ein BU-Schutz sollte nicht unter 1.000 Euro liegen.

Reduzierte Rente ist oft keine Alternative

Viele Versicherungen versuchen die Versicherungsprämie zu verringern, indem sie die Rentenhöhe geringfügig reduzieren. Bei manchen Anbietern funktioniert dieses Verfahren ausgesprochen gut, bei anderen weniger. Trotzdem lohnt es sich, ein paar Rechenbeispiele anzufertigen und sich erst im Anschluss daran für die richtige Versicherung zu entscheiden. Die Differenz der Beiträge machen oft ein paar hundert Euro aus, weswegen sich die Arbeit schlussendlich bezahlt macht.

BU Rechner sind unzureichend

Auch wenn Rechner für die private Berufsunfähigkeitsversicherung sehr einfach sind, um die Tarife zu vergleichen, so liegt gerade darin auch das Problem. Angaben wie Vorerkrankungen oder bestimmte Therapien können nicht angegeben werden. Diese Informationen spielen jedoch eine entscheidende Rolle beim Abschluss. Falls diese Dinge nicht angegeben werden, kann der Versicherungsschutz entfallen oder der monatliche Beitrag steigt ins Unermessliche. Diese Angaben können auch später beim Vertragsabschluss bzw. beim Anfordern eines persönlichen Berufsunfähigkeits-Vergleichs gemacht werden. Jedoch sind dann die Preise und Bedingungen die ein Rechner ausgibt, ohne diese Angaben, meist unbrauchbar. Nutzen Sie unser TÜV-geprüftes Formular und lassen Sie sich einen detaillierten und ausführlichen Vergleich erstellen.

Ohne Gesundheitsprüfung 2015 Abschluss kaum möglich

Obwohl Berufsunfähigkeitsversicherungen auf den ersten Blick relativ simpel erscheinen, ist es interessant das „Kleingedruckte“ zu lesen:

Oft ist es schwer, überhaupt einen Tarif abschließen zu können (wie Ökotest ermittelt hat). In den Anträgen werden korrekte und wahrheitsgemäße Angaben verlangt. Bei falschen Angaben kann der Versicherungsschutz sogar komplett entfallen.

Wer schon einmal in einer Psychotherapie war, eine Operation oder eine chronisch Krankheit hatte wird entweder erst gar nicht versichert oder muss sehr hohe monatliche Beiträge zahlen. Die Versicherer prüfen das bestehende Risiko ganz genau. Dennoch sollten Kunden den Antrag nicht fürchten und nicht damit rechnen, dass ohnehin eine Ablehnung kommen wird.

Risikozuschläge aufgrund eines riskanten Privatlebens in 2016

Es muss nicht immer am Beruf liegen, wenn eine Versicherung den Antrag ablehnt. Ist ein Antragsteller beispielsweise im Büro angestellt und geht in seiner Freizeit einem gefährlichen Hobby nach, kann die Versicherung dies als Grund nehmen, um seinen Antrag abzulehnen. Denn im Grunde ist er genauso gefährdet wie jemand, der in einem risikobehafteten Beruf arbeitet. Wichtig ist es dennoch, hier bei der Wahrheit zu bleiben. Denn wie wichtig dies ist, merkt man häufig erst dann, wenn man sich bei einer anderen Versicherung anmelden möchte.

Versicherungen sind untereinander vernetzt

Wer bereits mit einer Risikoklasse behaftet ist, wird im Computer als solches verzeichnet. Dieses Verzeichnis steht sämtlichen Versicherungen zur Recherche zur Verfügung. Sofern ein Antragsteller dementsprechend schon einmal negativ auffiel, wird dies auch anderen Versicherungen angezeigt und somit kann ein weiterer Antrag abgelehnt werden. In einem solchen Fall ist es immer ratsam, mehrere Versicherungen gleichzeitig anzufragen und sich anschließend für den besten Tarif zu entscheiden.

Manche Versicherungen sind pingelig

Neben dem Hobby und dem Beruf wollen manche der Versicherungen auch gerne wissen, ob man Kinder hat, raucht oder im Leben des Antragstellers sonstige Risiken enthalten sind. Das Tarifsystem ist bei den Versicherungen oftmals sehr komplex, was nicht nur die unterschiedlichen Differenzen bezüglich des Versicherungsbeitrages erklärt, sondern ebenso, warum in manchen Versicherungen ein Antrag bewilligt wird und in anderen nicht. Alleine die Berufe werden zum Teil in bis zu acht Risikoklassen oder 14 Risikostufen eingeteilt.

Jetzt Vergleich anfordern

Auf abstrakte und konkrete Verweisung wird verzichtet

Abstrakte und konkrete Verweisungen sind nicht mehr häufig in den Versicherungsbedingungen zu entdecken. Anders sieht es jedoch bei der gesetzlichen Rente aus. Hier wird unabhängig von der Qualifikation, dem Beruf und der Ausbildung zu anderen Tätigkeiten verwiesen. Die Berufsunfähigkeit muss vom Arbeitgeber und von einem unabhängigen Arzt nachgewiesen werden. Die besten Versicherungen verzichten aber bereits seit vielen Jahren auf diese Verweisung. Fast alle Versicherungen verlangen hingegen eine Gesundheitsprüfung von einem unabhängigen Arzt, der die Berufsunfähigkeit bestätigen soll.

Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2013 von Finanztest

2013 testet Finanztest vor allem BU Tarife für Auszubildende und Studenten. Weiterhin wurden die Jahresnettobeiträge für Mann und Frau verglichen (seit Ende 2014 sind diese nun gleich, aufgrund der Unisextarif-Regelung). Die besten Anbieter waren Allianz, AXA und Barmenia.

Sehr günstig für Azubis war der Tarif der AXA. Die Barmenia eignet sich besonders gut für Studenten.

Weitere Tipps für den Versicherungsabschluss

Wer sich zum Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung entschieden hat, sollte dabei auf unterschiedliche Eigenschaften des Vertrages achten. So spielt beispielsweise die Laufzeit eine große Rolle. Im Idealfall endet die Berufsunfähigkeitsversicherung mit dem Eintritt ins Rentenalter. Um Rabatte zu erlangen, raten hingegen viele Versicherer zu einer Kürzung der Laufzeit. Dies ist allerdings nicht effizient, da zwar die Prämien geringer sind, man den Abschlägen danach jedoch nicht ausweichen kann.

Immer bei der Wahrheit bleiben

Da die Versicherungen untereinander vernetzt sind und man einen später auftretenden Schaden nicht mehr berücksichtigen kann, sofern dessen Ursache nicht beim Versicherungsantrag angegeben wurde, ist es immer empfehlenswert, die Wahrheit zu sagen. Es kann zwar zu eventuellen Risikozuschlägen kommen, doch sind diese immer noch besser, als eine verweigerte Zahlung im Ernstfall. Dazu sind die Versicherer nämlich ebenso berechtigt, sofern der Versicherte eine wichtige Angabe verschwiegen hat. Auch bei der Concordia gibt es eine gute BU.

Wie hoch ist die Versicherungsprämie 2016

Die Versicherungsprämie kann in den unterschiedlichen Versicherungen erheblich variieren. Daher ist ein Vergleich immer wichtig und kann einiges einsparen. Wer noch mehr sparen möchte, kann außerdem zwischen einer monatlichen, vierteljährlichen oder jährlichen Zahlung wählen. Auf diese Weise sind wieder einige Kosten eingespart. Außerdem spricht eine hohe Prämie nicht unbedingt für einen einwandfreien Versicherer. Das Leistungsspektrum sollte der Antragsteller genauer unter die Lupe nehmen, um den Richtigen zu erwischen. Experten sprechen von einer schärferen Annahmepolitik.

Auch schlechter bewertete Alternativen prüfen

In den besagten Tests gibt es auch jene, die nur mit dem Urteil „gut“ oder „befriedigend“ bewertet wurden. Häufig sind die Unterschiede minimal. Je nachdem, welche Ansprüche man an die Versicherungen stellt, kommen aber auch die schlechter bewerteten Anbieter in Frage. Je nach Leistungsspektrum variiert die Versicherungsprämie erheblich. So dass man beispielsweise bei minimalen Leistungs- oder Qualitätseinbußen bereits einen viel geringeren Beitrag erwarten kann. Sofern man bereit ist, in der Leistung zu sparen, kann sich ein solches Angebot ebenfalls auszahlen.

Kombi- oder Einzeltarif müssen auch in 2016 beachtet werden

Viele Anbieter bieten neben dem Einzeltarif, der hauptsächlich zur Basis-Ausstattung beitragen soll, auch einen Comfort-Tarif mit besseren Leistungen. Die Empfehlung geht ganz klar Richtung Comfort-Tarif, doch sind die Prämien hierfür meistens so hoch, dass sie sich nicht jeder leisten kann. In diesem Fall ist es eine Überlegung wert, ob nicht doch der Basistarif genügt. Er sichert im Notfall bestens ab und bietet wenigstens die Möglichkeit, kleinere finanzielle Löcher zu stopfen.Wer chronisch krank ist, der zahlt in der Regel mehr.

Besser Basistarif als keine Versicherung

In den besagten Tests rieten die Veranstalter immer wieder dazu, wenigstens den Basistarif als Möglichkeit zur Versicherung zu wählen als sich überhaupt nicht zu versichern. Denn im Notfall ist guter Rat teuer. Kommt es erst einmal zu einem Unfall und der Betroffene gesundet anschließend, hat er wiederum Schwierigkeiten, dann noch eine Versicherung zu finden. Sich zu versichern sofern man fit und gesund ist ist dagegen kein Problem. Wobei ein Basistarif oftmals die notwendigsten Leistungen bietet, die man im Notfall benötigt.

Weitere Möglichkeiten zur Beitragssenkung

Neben dem Verzicht auf Leistungen gibt es noch andere Möglichkeiten, die weitaus einfacher zu bewältigen sind, um einen geringeren Beitrag zahlen zu müssen. Wer früh einsteigt, spart bereits in den ersten Jahren. Schon in der Ausbildung ist es möglich, eine BU abzuschließen. Dazu kommt die Art der Beitragszahlung. Wer jährlich zahlt, kommt oft günstiger davon. Auch der Wechsel der Berufsgruppe kann günstige Auswirkungen haben. Daher ist es immer empfehlenswert, bei einem Berufswechsel mit dem Versicherer zu sprechen.

Dread-Disease- und Grundfähigkeits-Policen in 2016

Zwei neue Möglichkeiten der Zusatz-Versicherungen sind sogenannte Dread-Disease- und Grundfähigkeitspolicen. Die Dread-Disease-Versicherungen sind hauptsächlich nützlich, sofern es zur Berufsunfähigkeit infolge eines gesundheitlichen Problems kommt. Erleidet jemand beispielsweise eine schwere Erkrankung wie Krebs oder einen Herzinfarkt, greift die Versicherung und nimmt eine Einmalzahlung vor. Grundfähigkeitsversicherungen zahlen dagegen eine monatliche Rente, sofern der Betroffene bestimmte Fähigkeiten verliert.

Erwerbsunfähigkeitsversicherung als letzte Möglichkeit

Die Erwerbunsunfähigkeitsversicherung ist eine gute Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Sie zahlt zwar erst dann, wenn der Kunde gar nicht mehr im Stande ist zu arbeiten, doch gerade Selbständige oder Unternehmer kommen bei dieser Versicherung oft besser weg. Derartige Versicherungen kommen auch noch bei Menschen mit risikobehafteten Berufen in Frage, jenen die eine Vorerkrankung angeben müssen oder schlichtweg bei Hausfrauen, die ebenfalls Probleme dabei haben, eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu erhalten.

BU mit Hilfe vom Staat gescheitert

Für Mitte 2013 hatte die Regierung eine Alternative der Absicherung vorgesehen, die nach dem Rürup-Prinzip gestaltet sein sollte. Hierbei zahlte der Versicherte ein Leben lang in die Versicherung ein und sollte bei Inanspruchnahme eine monatliche Rente erhalten. Die Umsetzung dieses Vorhabens ist jedoch nicht gelungen. Der Grund hierfür ist nicht nur der aufkommende Papierkram, welchen der Antragsteller erledigen müsste, sondern eher die Höhe dieser Zusatzrente, deren Ansparung sehr viel teurer wäre als die typische BU.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung im Test der Prüfer

Die Berufsunfähigkeitsversicherung beugt einem finanziellen Ruin im Notfall vor. Die Versicherung schützt den Arbeitnehmer und trägt dazu bei, hohe Abschlagszahlungen aufgrund eines verfrühten Renteneintritts aus dem Weg zu gehen. Ein Vergleich hilft bei der Auswahl der richtigen BU und zeigt ebenfalls auf, worauf man beim Abschluss unbedingt achten sollte. Auf dem Markt gibt es zahlreiche Anbieter, die im Fall einer Berufsunfähigkeit die richtige Versicherung bieten. Allerdings sollte man Leistungsspektrum und Versicherungsprämie genauestens prüfen.
Selbst unter den besten und günstigsten Tarifen gibt es Preisunterschiede bis zu 1 000 Euro im Jahr. Da eine gesetzliche Absicherung der Berufsunfähigkeit für Versicherte seit 2001 nicht mehr besteht, sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die jünger als 51 Jahre sind, auf eine private Versicherung angewiesen.

Jetzt Vergleich anfordern