Ärzte

Grundsätzlich ist die Absicherung über das berufsständische Versorgungswerk sehr gut, dennoch gibt es die Rente erst dann, wenn eine Berufsunfähigkeit von 100 Prozent anerkannt worden ist. Daher ist für Ärzte eine zusätzliche Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll. Denn die Risiken ihres Berufes dürfen nicht unterschätzen. Viel Stress am Arbeitsplatz und überwiegend stehende Tätigkeiten können auf lange Sicht schwerwiegende Folgen haben, wie es eine aktuelle Statistik verdeutlicht. Vor allem erkrankt ein Arzt häufiger an Burnout als andere Berufsgruppen. Unverzichtbar ist vor allem die Infektionsklausel, da es dann auch Zahlungen im Falle eines Tätigkeitsverbotes gibt.

Profitieren Sie von den günstigen Online-Konditionen und erhalten eine bedarfsgerechte Absicherung, die individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. 

Berufsunfähigkeitsversicherung Ärzte – eine BU 2017 lohnt

Ärzte
Berufsunfähigkeitsversicherung Ärzte

Burnout ist aktuell die Hauptursache für das unfreiwillige Ausscheiden eines Mediziners. Weitere Informationen auch in unserem Lexikon. Aber auch die Zahl an tätlichen Angriffen gegen Ärzte nimmt erschreckend zu. Im Durchschnitt sehen sich Mediziner während ihres gesamten Berufslebens 21 gewalttätigen Angriffen ausgesetzt. Besonders betroffen vom vorzeitigen Ausscheiden sind, laut Statistik: Psychiater und Psychotherapeuten. Aber auch Rückenleiden zwingen Ärzte zur Aufgabe ihres Berufes. Jeder achte Arzt scheidet frühzeitig aus dem Berufsleben aus. Die Tendenz zeigt jedoch, dass das Risiko weiter zunehmen wird. Denn auch die Unzufriedenheit der Ärzte wächst zunehmend.

Jetzt Vergleich anfordern >

Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherungen für Ärzte – Preisspanne von 800 bis 3.000 Euro

Laut Stiftung Warentest sollten beim persönlichen Vergleich vor allem die Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung als wichtigstes Kriterium herangezogen werden. So gibt es selbst unter den „sehr gut“ deklarierten Tarifen extreme Preisunterschiede. So musste ein Modellkunde beim teuersten Anbieter im Jahr fast 3.000 Euro zahlen. Im Vergleich dazu fielen beim günstigsten Anbieter lediglich Kosten in Höhe von 800 Euro an. Und das bei nahezu identischen Leistungen. Ein persönlicher Vergleich ermittelt rasch die Unterschiede.

Geringe Risikoklasse für Ärzte

Die Versicherer unterscheiden in sogenannte Risikoklassen. Dabei ist die Risikoklasse 6 die höchste und damit auch kostenintensivste Einstufung. Ärzte erhalten in aller Regel die geringste Risikoklasse (1). Allerdings gehen Experten davon aus, dass künftig auch Ärzte in eine höhere Risikoklasse eingestuft werden. Somit haben Mediziner jetzt noch die Möglichkeit eine relativ günstige Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen zu können.

Arztanordnungsklausel

Eine Arztanordnungsklausel bezeichnet die Pflicht des Versicherten, eventuelle Schäden zu minimieren. Es kann dabei nicht klar definiert werden, wie weit die Verpflichtung tatsächlich gehen kann bzw. was zumutbar ist. Jedoch können im aktuellen Test der Stiftung Warentest keine Tarife ausgemacht werden, in denen Versicherte Anordnungen des Arztes in vollem Umfang zu folgen haben.

Berufsunfähigkeitsversicherung Test 2014 / 2015 (Stand 2017)

Die Stiftung Warentest hat in 2013 die Aachen Münchener zum Testsieger gekürt. Demnach erhalten die Versicherten bei ihr die günstigsten Konditionen, weshalb die Stiftung im Test zum Gesamtergebnis von 0,7 (sehr gut) gekommen ist. Aber das insgesamt positive Abschneiden im Test komplettieren die Generali (0,9) und die Hannoversche (0,9). In Bezug auf die garantierten Leistungen konnten im Test kaum Unterschiede ausgemacht werden. Anders sieht es im Kalenderjahr 2017 schon in der Beitragshöhe aus. In Einzelfällen können in 2017 schon Beitragsunterschiede von bis zu 2.200 Euro ausgemacht werden.

Online und kostenlos vergleichen

Die Testergebnisse der Stiftung Warentest sind zwar ein guter Indikator, jedoch sollte ein persönlicher Vergleich nicht gescheut werden. Dieser wird online angeboten und ist üblicherweise auch kostenlos. Sofern der Vergleich nicht kostenlos sein sollte, ist vom Gebrauch eher abzuraten. Wer online vergleicht, sollte zudem darauf Acht geben, dass die zum Teil sehr persönlichen Daten sicher übertragen werden. Sollte ein solcher Vermerk nicht anbei stehen, so droht die Weitergabe an Dritte und auch hier muss von der Benutzung abgeraten werden.

BU-Police für Ärzte notwendig

Angesichts der berufsbedingten Risiken, ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung als notwendig zu erachten. Dabei ist es vor allem notwendig, dass die richtige monatliche Rentenzahlung festgelegt wird. In aller Regel werden etwa 2.000 Euro empfohlen. Allerdings sollte die aktuelle finanzielle Situation hierbei genau analysiert werden. Bei einem sehr hohen Verdienst sollte auch die Versicherungssumme entsprechend angepasst werden. Selbes gilt auch in Bezug auf die Altersvorsorge.

Versorgungswerk zahlt erst ab 100 Prozent

Das Versorgungswerk zahlt die Berufsunfähigkeitsrente erst ab einer 100-prozentigen Berufsunfähigkeit. Eine solch vollständige Berufsunfähigkeit liegt jedoch nur in den seltensten Fällen vor. Wenn eine Teilberufsunfähigkeitsrente vorliegt, zahlt das Versorgungswerk hingegen nicht. Grundsätzlich muss auch ein Nachweis über die Aufgabe der gesamten Praxis erbracht werden. Bei einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung kann vorab geklärt werden, ab wann die Zahlungen folgen. Empfohlen wird hierbei, dass die Rente ab einer Berufsunfähigkeit von mindestens 50 Prozent gezahlt werden sollte.

BU deswegen besonders sinnvoll

Das zuständige Versorgungswerk zahlt keine Rente, wenn beispielsweise ein Chirurg keine Operationen mehr durchführen kann. Die Begründung liegt darin, dass der Chirurg weitere ärztliche Tätigkeiten ausüben kann. Somit ist er verpflichtet seine gewohnte berufliche Aufgabe aufzugeben. Das Versorgungswerk zahlt nicht. In einem solchen Fall würde eine private Berufsunfähigkeitsversicherung jedoch aufkommen. Daher ist diese Absicherung als sinnvoll zu bewerten. Eine Aufgabe der gesamten Tätigkeit ist nicht Bedingung einer solchen Versicherung. Lediglich selbständige Fachärzte werden in einigen Fällen zur Umorganisation veranlasst.

Arzthelferin

Auch für eine Arzthelferin ist ein Vergleich sinnvoll. Auch Sie hat im täglichen Berufsleben mit viel Stress zu rechnen. Regelmäßige Anfeindungen und unzufriedene Patienten belasten den Gemütszustand einer Arzthelferin auf Dauer erheblich. Auch bei ihnen ist Burnout eine häufige Ursache für das unfreiwillige ausscheiden aus dem Berufsleben. Sowohl für Humanmediziner, Zahnärzte als auch für alle sonstigen Pflegeberufe besteht immer auch das Risiko eines Berufsverbotes. Ein solches Tätigkeitsverbot gilt dann, wenn meldepflichtige Krankheiten oder auch Krankheitserreger durch Patienten übertragen worden sind. Aus diesem Grund ist eine Infektionsklausel der wichtigste Zusatz in den Versicherungsbedingungen für einen Mediziner. Weitere Informationen zu diesem so wichtigen Thema auch auf dieser Seite erhältlich.

Berufsständische Altersversorgung

Für alle kammerfähigen Berufe gilt einer gesetzliche Pflichtmitgliedschaft in einem berufsständischen Versorgungswerk. Das gilt unter anderem auch für folgende Berufsgruppen:

  • Ärzte sowie Zahnärzte, Chirurg, Apotheker, Notare, Architekten, Steuerberater
  • Patent- und Rechtsanwälte, Tierärzte, Wirtschaftsprüfer, Ingenieure als auch Psychotherapeuten

Wer auf Grund einer Krankheit den Verlust seines zuletzt ausgeübten Arbeitsplatzes hinnehmen muss, der erhält eine zum Teil sehr umfassende Versorgung auch im Bereich der Rentenversicherung. Dennoch wird eine weitere Absicherung in Form einer Basisrente empfohlen. Die berufsständischen Versorgungseinrichtungen bilden die landesrechtlichen Regelungen der Anstalten des öffentlichen Rechts handelt.

Berufsunfähigkeitsversicherung Ärzte

Das verantwortliche Versorgungswerk bietet im Leistungsfall eine hohe Rente, zahlt jedoch erst bei einer vollständige Erwerbsunfähigkeit. Wer weiß besser als ein Arzt, dass eine 100-prozentige Berufsunfähigkeit kaum zu erreichen ist. Somit ist eine zusätzliche Berufsunfähigkeitsversicherung eine nützliche Investition. Auf deutsche-bu.de wir Ihnen ein spezieller Anbieter-Finder zur Verfügung gestellt.

Jetzt Vergleich anfordern >

Ein weiterer Vorteil der Berufsunfähigkeitsversicherung

Bei Ärzten greift ein weiterer Vorteil. Fällt er beispielsweise länger als sechs Monate aus, unternimmt die BU eine Rentenzahlung. Innerhalb der Ausfallzeit ist der Betroffene also bestens abgesichert. Bei der Versicherung gilt jeder als berufsunfähig, der nur noch etwa 50 Prozent seiner Arbeitskraft einsetzen kann. Bei Ärzten ist dies also bereits zutreffend, wenn sie nicht mehr operieren können, oder nur noch reguläre Untersuchungen vornehmen können. Im Vertrag sollte dieser Vorteil aber in jedem Fall aufgeführt sein.

Unbedingte Vertragsgrundlagen

Zu den weiteren Vertragsgrundlagen einer Berufsunfähigkeitsversicherung gehört die Angabe, wie hoch die folgende Rentenauszahlung sein soll. Bei Ärzten empfehlen Stiftungen stets eine Höhe von etwa 2.000 Euro, um den Lebensstandard des Arztes zu halten. Die finanzielle Lage des Versicherten ist dabei aber gesondert zu betrachten, da es immer auf seinen Lebensstil ankommt und ob er diesen überhaupt noch verfolgen kann, wenn er erst einmal berufsunfähig wird. Dementsprechend verringern sich auch die zu zahlenden Beiträge.

Berufsunfähigkeitsversicherung Ärzte Test- Laufzeit in 2017 reduzieren

Es gibt nach wie vor Versicherungen, die zur Verringerung des Beitrages vorschlagen, den Versicherten nur bis zu einem Alter von 63 Jahren zu versichern. Dabei entsteht allerdings ein negativer Nebeneffekt. Wer erst zum 63. Lebensjahr als berufsunfähig eingestuft wird, der erhält dann auch keine Rentenzahlung von der Versicherung. Die zwei bis fünf Jahre, die bis zum vollständigen Renteneintritt verbleiben, sind mit einem hohen Risiko für die Entstehung von Versorgungslöchern behaftet. Daher ist eine Laufzeit von 67 Jahren grundsätzlich empfehlenswert.

Je jünger der Versicherte desto geringer der Beitrag

Wer sich bereits in seiner Studienzeit versichern lässt, hat die Möglichkeit, sein ganzes Leben über einen geringen Beitrag an die Versicherung zu zahlen. Denn hierbei gilt: Wer jung ist, ist meist auch noch vollständig gesund. Es entfallen Risikozulagen und die Einstufung in einen Beruf ist noch nicht möglich. Daher ist es bereits für Medizinstudenten empfehlenswert, sich in der Berufsunfähigkeitsversicherung versichern zu lassen. Vor allem, da spätere Gesundheitsuntersuchungen entfallen und man bereits den Fuß in der Tür der Versicherung hat.

Jetzt Vergleich anfordern >

Immer bei der Wahrheit bleiben

Wer einen Versicherungsantrag ausfüllt, muss oft auch vergangene Krankheiten angeben oder Verletzungen, die man behandeln lassen musste. Diese Angaben dienen dazu, ein mögliches Risiko zu ermitteln. Daraus resultieren zwar oftmals Risikozuschläge, doch ist es der Versicherung auch möglich, im Falle einer Berufsunfähigkeit, die auf einen vorangegangenen Schaden zurückführt, keine Rente zu zahlen. Daher ist es immer besser, einen Risikozuschlag in Kauf zu nehmen, statt später keine Zahlung zu erhalten.

Auch das Privatleben spielt eine Rolle

Selbst wenn Ärzte viel arbeiten, haben die meisten doch ein Hobby. Sofern sie sich hierbei nicht in Gefahr begeben, wirkt sich dies auch auf die Versicherung nicht aus. Doch meist ist durch das höhere Budget, welches Ärzte zur Verfügung haben, auch oft ein teureres und gefährlicheres Hobby vorhanden. Wer beispielsweise reiten geht oder zum Skilaufen in den Urlaub fährt, setzt sich einem höheren Risiko aus. Auch diese Angaben zählen beim Abschluss der Versicherung und sind ausschlaggebend für eine Annahme oder Ablehnung.

Die Infektionsklausel muss auch in 2017 beachtet werden

Die Infektionsklausel ist ein besonderer Vertragsbestandteil, auf den Ärzte beim Abschluss in jedem Fall achten sollten. Denn auch wenn sie dazu angehalten sind, jegliche Gefahr zu meiden und Risiken zu minimieren, setzen sie sich jeden Tag Bakterien und Viren aus. Trotz Einhaltung sämtlicher Schutzmaßnahmen kann es infolge einer Infektion zur Berufsunfähigkeit kommen. Steckt sich beispielsweise ein Arzt dank unglücklicher Ursachen mit HIV an, darf er nicht mehr praktizieren. Die Infektionsklausel gewährleistet, dass der Arzt bei Infektionen eine Rente erhält.

Vorteile des Versorgungswerkes

Ärzte sind, wie bereits erwähnt, stets im Versorgungswerk angemeldet. auch wenn der Ruf dieser Organisation nicht immer besonders viele Vorteile mit sich bringt, so gibt es doch einen entscheidenden, gegenüber der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung. Das Versorgungswerk unternimmt keinerlei Risikoprüfung bei dem ausgeübten Beruf und kategorisiert Ärzte alle in eine Klasse ein. Dies macht sich nicht nur in den Prämienzahlungen bemerkbar, sondern auch in der späteren Auszahlung. Daher ist die Versicherung im Versorgungswerk nicht unbedingt immer schlecht.

Kommt auch bei Vorbelastung 2017 in Frage

Das Versorgungswerk bietet auch eine Auszahlung, sofern der Betroffene bereits vorher mit Krankheiten zu kämpfen hatte. Liegt beispielsweise eine Rückenverletzung vor, die sich zum Bandscheibenvorfall entwickelt, hat der Arzt beim Versorgungswerk immer den Anspruch auf eine Auszahlung, selbst wenn er die Vorerkrankung nicht erwähnt hat. Aber auch hier tritt nur eine Auszahlung in Kraft, sofern der Arzt zu 100 Prozent berufsunfähig ist. Die nötigen 100 Prozent sind generell ein Nachteil, den das Versorgungswerk mit sich bringt.

Spezielle Tarife für Apotheker

Apothekter sind, ähnlich wie Arzthelferinnen, einem ähnlichen Berufsfeld einzuordnen. Es gibt daher Versicherungsanbieter, die eine Berufsunfähigkeitsabsicherung für Ärzte und Apotheker anbieten. Denn auch sie sind meist Selbständige, die sich mit einer zusätzlichen Berufsunfähigkeitsversicherung absichern müssen, um Versorgungslücken vorzubeugen. Ein weiteres Berufsfeld sind die Heilberufsangehörigen, die von einer derartigen Versicherung profitieren können.

Kombinationstarife auch in 2017 vermeiden

Es gibt Versicherungsanbieter, die neben der Berufsunfähigkeitsversicherung zusätzlich eine Lebens- oder Rentenversicherung anbieten. Von solchen Versicherungen rät die Stiftung Warentest Abstand zu nehmen. Denn sofern man die eine Versicherung kündigen möchte, wird auch gleich die Berufsunfähigkeitsversicherung gekündigt. Der Versicherte besitzt demnach keine Absicherung mehr und müsste sich gegebenenfalls eine andere Versicherung suchen. Doch bei den aktuellen Kriterien dürfte es schwierig sein, im Anschluss eine zu finden.

Ausgeübter Beruf und ausgeübte Tätigkeit

In den meisten Fällen ist es empfehlenswert, das Kleingedruckte der Verträge zu lesen. Die ausgeübte Tätigkeit unterscheidet sich im Eintrittsfall der Versicherung vom ausgeübten Beruf. Das heißt, ein operierender Chirurg kann auf Anweisung der Versicherung auch eine andere Tätigkeit ausüben wie die reguläre Diagnosestellung oder die Aufnahme von Gutachten. Um derartige Vorkommnisse zu vermeiden, sollte innerhalb des Vertrages unbedingt die Bezeichnung „ausgeübter Beruf“ hinterlegt sein.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung für Ärzte im Test der Prüfungsinstitute

Eine BU eignet sich für einen Arzt immer, da sie sich einem besonders hohen Risiko aussetzen. Können sie eines Tages nicht mehr praktizieren, kommt die Versicherung zum Zug. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung Ärzte ist allerdings nur dann empfehlenswert, wenn man die besonderen Klauseln beachtet und sich absichert, dass bei Berufsunfähigkeit auch gezahlt wird, sofern man die Tätigkeit regulär nicht mehr ausüben kann. Auf diese Weise kann er seinen Lebensstandard erhalten und es entwickeln sich keinerlei Versorgungslücken. Sie ist also immer sinnvoll.

Jetzt Vergleich anfordern >