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Berufsunfähigkeit Chirurg

Ein Chirurg ist üblicherweise in 2017 über ein berufständisches Versorgungswerk gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit versichert. Zwar sind die Leistungen in diesem Fall wesentlich besser als bei der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente, um einen wirklich guten Schutz handelt es sich aber auch hier nicht. Nur mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es eine Rente auch beim Berufsverbot auf Grund einer infektiösen Ansteckung durch Patienten.

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Berufsunfähigkeit beim Versorgungswerk 2017

Berufsunfähigkeit Chirurg

Es handelt sich beim Versorgungswerk zwar um eine umfangreiche Absicherung im Falle einer Berufsunfähigkeit, gezahlt wird aber immer erst dann, wenn die komplette und dauerhafte Arbeitsunfähigkeit nachgewiesen ist. Ein Chirurg müsste im konkreten Fall seine gesamte ärztliche Tätigkeit aufgeben und eine Berufsunfähigkeit von 100 Prozent nachweisen. Davor gibt es keine Zahlungen für Chirurgen. Im Vergleich dazu wird eine Berufsunfähigkeitsversicherung bereits dann gezahlt, wenn eine 50%-ige Berufsunfähigkeit vorliegt.

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Die häufigsten Ursachen in der Chirurgie

Nehmen wir 600 deutsche berufsunfähige Mediziner, die in der Chirurgie selbstständig oder als Angestellte tätig gewesen waren.

  1. 180 der 600 Mediziner können ihren Beruf auf Grund von psychischen Erkrankungen nicht mehr ausüben
  2. 150 der 600 Mediziner wurden berufsunfähig, weil sie am Bewegungsapparat erkrankt sind
  3. 60 der 600 Ärzte können den Beruf auf Grund von Unfällen nicht mehr ausüben
  4. Die restlichen Humanmediziner sind nicht mehr in der Lage ihrer Tätigkeit auf Grund von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nachzugehen

Die Zahlen beziehen sich auf Selbstständige mit einer eigenen Arztpraxis und Angestellte in einem Krankenhaus.

Verweisung in den Versicherungsbedingungen

Die Verweisung ist sowohl bei der gesetzlichen Rentenversicherung als auch beim berufsständischen Versorgungswerk Praxis. Ein Arzt wird hier immer in andere Tätigkeiten verwiesen, wenn er seiner gewohnten Tätigkeit nicht mehr nachgehen kann.

Beispiel:

Auf Grund eines Unfalls verliert ein Chirurg einen Arm. Er ist somit nicht mehr fähig Operationen durchzuführen (zu operieren) bzw. dem Beruf des Chirurgen nachzugehen. Die Versicherung kann in diesem konkreten Fall verlangen, dass er nun einen vergleichbaren Beruf ausübt. Die Qualifikation und die Ausbildung des Arztes spielen hierbei meist keine Rolle. Das Versorgungswerk und die gesetzliche Rentenversicherung erbringen keine Leistungen im konkreten Beispiel. Auch eventuelle finanzielle Verluste oder ein Ersatzeinkommen werden nicht ausgeglichen.

Berufsunfähigkeit Chirurg- Tätigkeitsverbot in 2017

Ärzten kann unter Umständen auch ein Tätigkeitsverbot drohen. Daher sollte im Vertrag unbedingt die Infektionsklausel mit dem Versicherer vereinbart werden. Hier sollten jedoch die Angebote genauer verglichen werden, da nicht alle Versicherungen eine solche Klausel anbieten. Gerade die Leistungen entscheiden über gute und schlechte Versicherungen. Auf diese Bedingungen sollten alle Menschen im Vertrag achten, denn weniger gute Tarife bieten zwar einen geringeren Beitrag als andere, allerdings keine Sonderleistungen. Die besten Tarife laut Stiftung Warentest auch unter Berufsunfähigkeitsversicherungen Test.

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Einteilung der Berufsgruppen bei der Berufsunfähigkeitsversicherung

Jede Versicherung taktet Berufsgruppen in verschiedene Risikoklassen ein. Das geringste Risiko ist die Klasse 1, das höchste Risiko entfällt auf die Risikogruppe 6. Für Ärzte bzw. für Chirurgen gilt in der Regel die sehr geringe Risikostufe 2. Somit zahlen sie vergleichsweise geringe Beiträge für die BU-Versicherung. Erhalten Sie weitere Infos zu folgenden Berufsgruppen:

Beiträge für einen Chirurg im Vergleich

Es gibt bei der BU etliche Kriterien, die über die Beiträge entscheiden. Am wichtigsten sind dabei vor allem die Gesundheit, das Alter sowie der zuletzt ausgeübte Beruf. Da ein Chirurg in aller Regel zur Risikogruppe 2 (geringes Risiko) zählt, zahlt der nur sehr geringe Beiträge.

  • Bei einer BU-Rente in Höhe von 2.500 Euro im Monat liegt der Beitrag für die Versicherung bei monatlich nicht mehr als 50,00 Euro bzw. 600 Euro im Jahr.

In den vergangenen Jahren hatten Frauen noch höhere Beiträge zu entrichten als Männer. Seit 2013 werden hier jedoch keine Unterschiede mehr gemacht. Das gilt auch bei der PKV, im Bereich der Lebensversicherung und der privaten Pflegeversicherung. Weiterführende Informationen zur Chirurgie auch hier.

Berufsunfähigkeit beim Chirurg kommt 2017 immer häufiger vor

Beim berufsständischen Versorgungswerk gibt es erst dann eine Zahlung, wenn die 100 prozentige Berufsunfähigkeit vorhanden ist und die Arzttätigkeit aufgegeben wird. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt nicht nur dann eine Rente, wenn eine Berufsunfähigkeit vorliegt, sondern auch beim Tätigkeitsverbot auf Grund infektiöser Ansteckungen. Um an eine Berufsunfähigkeitsrente in Höhe von 2.500 Euro zu gelangen, zahlen Ärzte nicht mehr als 50,00 Euro im Monat oder 600 Euro im Jahr. Unter https://www.dbu-brb.de/ gelangen Sie zum aktuellen Testbericht der Versicherungen.

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