Berufsunfähigkeit Parkinson

Morbus Parkinson (auch Schüttelkrankheit genannt) ist einer der am häufigsten auftretenden Krankheiten des Nervensystems. Parkison Patienten haben mit zitterenden und versteiften Muskeln als auch langsamen Bewegungen zu kämpfen. Bei Parkinson sterben vermehrt Nervenzellen im Gehirn ab, die Dopamin enthalten. Man vermutet, dass in Deutschland rund 220.000 Menschen an Parkinson erkrankt sind. Häufig sind ältere Personen betroffen. Wer an Parkinson erkrankt hat Anspruch auf Erwerbsminderungsrente oder Leistungen aus der Berufsunfähigkeitsversicherung.

Parkinson ist eine unheilbare Krankheit des Nervensystems und wird auch als Schüttellähmung bezeichnet. Wer an Parkinson erkrankt hat Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente.

Voraussetzung zur Zahlung der Rente für Parkinson Patienten

Da es sich bei Parkinson um eine unheilbare Krankheit handelt, beantragen Menschen, die an dieser Erkrankung leiden in den meisten Fällen eine frühzeitige Rente, wenn sie voll im Berufsleben stehen. Doch auch für Parkinson Patienten gilt, es müssen ausreichend lange Beiträge in die Rentenversicherung eingezahlt worden sein. Bei der Berufsunfähigkeits- oder Erwerbsminderungsrente müssen mindestens fünf Jahre lang Beiträge gezahlt worden sein.

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Parkinson ist eine Grund zur Beantragung der Berufsunfähigkeitsrente

Anders als bei der Erwerbsminderungsrente, die gezahlt wird, wenn überhaupt nicht mehr gearbeitet werden kann, wird die Berufsunfähigsrente gezahlt, wenn weniger als halb so viel der Tätigkeit nachgegangen wird. Der Rentenversicherungsträger überprüft, ob noch eine andere zumutbare Tätigkeit ausgeübt werden kann. Die Berufsunfähigsrente wird auf Zeit gezahlt und ist teilweise um ein Drittel weniger als die Erwerbsminderungsrente. Der Rentenempfänger hat sogar die Möglichkeit hinzuzuverdienen. Jedoch nur begrenzt.

Parkinson führt zur Erwerbsminderungsrente

Parkinson wird es jedoch längerfristig nicht erlauben, einer Tätigkeit nachzugehen. Wer eine private Versicherung im Falle einer Berufsunfähigkeit abgeschlossen hat, kann bis zum Renteneintritt daraus Leistungen beziehen. Ein Versicherer hat Einblick in die Gründe für berufsunfähigkeit gegeben, die zum Teil ab einem Alter von 45 Jahren eintreten können. Dabei liegt das Eintrittsalter für Parkinson bei 37 und wird mit einem BU Grad von 80 bewertet. Wer ab Parkinson erkrankt wird in den meisten Fällen seinen Beruf vollständig aufgeben müssen und eine Erwerbsminderungsrente bekommen.

Geschichtliche Fakten zur Parkinson-Erkrankung

Parkinson wurde vom englischen Arzt James Parkinson 1817 als erstes beschrieben Parkinsn vermutete für die Schüttellähmung eine Störung des Rückenmarks im Halswirbelbereich. 1960 wurde diese Theorie durch Arvid Carlsson wiederlegt. Dieser stellete fest, dass der Mangel an körpereigenem Dopamin im Hirnstamm Ursache für die Parkinson-Erkrankung ist. Parkinson ist bereits seit der Antike bekannt.

Berühmte Persönlichkeiten, die an Parkinson litten

  • Wilhelm von Humboldt
  • Papst Johannes Paul II.
  • Muhammad Ali.

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Deutsche Parkinson Gesellschaft e. V.
German Parkinson Association
Prof. Dr. Rüdiger Hilker-Roggendorf
c/o Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie, Klinikum Vest
Dorstener Straße 151
45657 Recklinghausen
Tel.: +49 (0)2361 56 3701
www.parkinson-gesellschaft.de

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