Durchbruch bei Anerkennung durch Fibromyalgie

Etliche Rentenanträge, die auf  Grund von Fibromyalgie gestellt werden, erhalten eine Ablehnung, nur einige wenige kommen durch. Die Begründung lautet, dass dieser bislang noch sehr unerforschte Faser-Muskel-Schmerz in vielen Fällen nicht anerkannt wird. Eine eindeutige Diagnose kann nicht gestellt werden. Der Verdacht auf Fibromyalgie liegt dann nahe, wenn bei mindestens 11 von 18 Tenderpoints ein erhöhter Druckschmerz vorliegt. Gemäß der S3 Leitlinie ist diese Voraussetzung jedoch nicht für eine Sicherung der Diagnose erforderlich.

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In den Jahren vor der Erarbeitung der S 3 Leitlinien wurden nur nach der Annamesse und den für die Fibromyalgie ausgewählten 18 Tenderpoints diagnostiziert. Es mussten 11 Tenderpoints druckschmerzempfindlich sein, bei einem Druckwert von 4 Kilopoints.

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Leitlinie der Krankheit Fibromyalgie

Nach der Leitlinie, die im Jahre 2008 veröffentlicht wurde, sind zur Diagnostik folgende Symptome wichtig:

  • Mindestens 3 Monate andauernde Schmerzen, Schmerzen in mehreren Körperregionen.
  • Ein- und Durchschlafstörungen bzw. das Gefühl morgens nicht ausgeschlafen zu sein.
  • Vermehrte körperliche und geistige Erschöpfung.
  • Zu den Kernsymptomen (größte anerkannte europäische Studie der Deutschen Fibromyalgie Vereinigung (DFV) e. V.) des Fibromyalgiesyndroms gehören unter anderem z. B. Reizüberempfindlichkeit (z. B. empfindliche Augen, Geräusche- und Geruchsempfindlichkeit) sowie seelische Beschwerden (z. B. Nervosität, innere Unruhe, Niedergeschlagenheit, Antriebsverlust)
  • Morgensteifigkeit, Konzentrationsprobleme, Wortfindungsstörungen um nur einige Symptome zu nennen. Ca. 100 Begleitsymptome sind bekannt.

Ein kleines Blutbild ist ausreichend. Das FMS lässt sich nicht durch Labor- oder Röntgenuntersuchungen nachweisen.
Das FMS hat keine Entzündungswerte.
Ein Mosaikstein zur Diagnostik beim Fibromyalgiesyndrom könnte die kleine Studie von Prof. Sommer, Würzburg, sein.

Die Deutsche Fibromyalgie-Vereinigung (DFV) e.V. kämpft auch weiter im Jahr 2017

Am 12.07.1996 gründet sich die Deutsche Fibromyalgie-Vereinigung mit Sitz in Seckach. Den Vorsitz führt Frau Margit Settan, die uns auch ihre Hilfe und Expertise hat zukommen lassen. Der DFV ist nicht nur der traditionsreichste, sondern auch Deutschlands größter Bundesverband im Bereich der Selbsthilfe. Wir möchten uns an dieser Stelle herzlich bei Frau Settan für die Unterstützung des verfassten Beitrages bedanken. Selbstverständlich freut sich die Vereineinigung auch über jede noch so kleine Unterstützung und Weiterempfehlung.

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Was Fibromyalgie oder Faser-Muskel-Schmerz bedeutet

Es handelt sich hierbei um eine bislang noch nicht behandelbare und schwere Erkrankung. Patienten haben chronische Schmerzen vor allem in den Bereichen des Rückens und der Gelenke. Weitere Symptome können unter anderem auch auftreten:

  • Antriebslosigkeit
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Schlafstörung
  • Schwellungsgefühl an Hand, Fuß oder auch am Gesicht

Neben dem Schmerz sind noch etwa 100 weitere Begleiterscheinungen bekannt. Was zu beachten ist für vor 1961 geborene Versicherte.

Neue Studien der Universität Würzburg

Die Universität Würzburg hat nun eine neue Studie an Patienten durchgeführt. Das Zwischenergebnis ist, dass das Schmerz-Syndrom klare Zeichen erkennen lässt, dass Nervenfasern geschädigt werden. Bislang wurde davon ausgegangen, dass vor allem diese Nervenfasern bzw. das Nervensystem unberührt bleiben würden.

Die aktuelle Rechtslage auch für 2017 erwartet

Wer auf Grund der Schmerzen, die durch die Erkrankung verursacht worden sind, nicht mehr arbeiten kann, der hat Anspruch auf eine Berufsunfähigkeitsrente. Dabei gilt es jedoch die Beschwerden durch einen Gutachter oder den eigenen Hausarzt genau zu dokumentieren. Der Versicherer zitiert in aller Regel einen eigenen Gutachter, der die Diagnose bestätigen soll. Anschließend erfolgt entweder ein unbefristetes oder ein befristetes Anerkenntnis für die Patienten.

Das befristete Anerkenntnis

Gemäß § 173 Abs. 2 S. 1 Versicherungsvertragsgesetz hat die Versicherung die Möglichkeit eine zeitliche Begrenzung festzulegen. Sollten die Symptome auch über diesen befristeten Zeitraum hinaus gehen, so müssen die Betroffenen bei ihrer BU einen weiteren Nachweis erbringen. Sollten die Patienten beispielsweise in einem Krankenhaus untergebracht worden sein, so sollte dies unbedingt auch erwähnt werden. Damit der erneute Antrag nicht weiter erschwert wird, sollten alle Beweise der Krankheit vorgelegt werden.

Unbefristete Anerkennung beim Fibromyalgiesyndrom

Mit einem Nachprüfungsverfahren kann der Versicherte bereits abgegebenes Anerkenntnis, das gestellt worden ist, wieder zu lösen. Dabei darf jedoch keine „bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit“ mehr vorliegen. Weitere Information aus dem Bereich können auch bei der eigenen Krankenversicherung erfragt werden.

Hoffnung beim Antrag auf Erwerbsminderungsrente und Berufsunfähigkeit

Zwar handelt es sich beim Verfahren noch um eine unausgereifte Methode, allerdings kann ab 2015 davon ausgegangen werden, dass es Antragsteller in Zukunft etwas leichter haben werden eine Berufsunfähigkeitsrente auf Grund einer Fibromyalgie zu erhalten. Bereits heute können Antragsteller auf dieses Verfahren verweisen.

Durchbruch bei Anerkennung durch Fibromyalgie

Es ist jedem freigestellt einen Mediziner zu berufen, der dieses Syndrom attestiert. Eine Ablehnung wird künftig jedoch wesentlich schwieriger werden, wenn ein Arzt mit diesem Testverfahren argumentieren wird. Weitere Urachen einer Berufsunfähigkeit unter http://ww.deutsche-bu.de/ursachen.

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Fibromyalgie-Syndrom

Anschrift

Waidachshofer Str. 25
74743 Seckach

Telefon: 0 62 92 / 92 87 58
Beratungstelefon: 0 62 92 / 92 87 60
Fax: 0 62 92 / 92 87 61
E-Mail: info@fibromyalgie-fms.de
Internet: http://www.fibromyalgie-fms.de

Quellen und Verweise