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Berufsunfähigkeitsversicherung Klagequote

Der Branchenservice Map-Report ermittelt eine regelmäßige Klagequote der Anbieter einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Klagequote errechnet sich aus dem Durchschnitt der geführten Gerichtsprozesse der Unternehmen ins Verhältnis zu den Leistungsfällen. Je höher der Endwert ausfällt, desto schlechter ist die Bereitschaft der Gesellschaft auch tatsächlich zu zahlen. In einigen Fällen liegt die Prozessquote beim Faktor 12. Branchenprimus ist die BU der Hamburg Mannheimer, die jetzt zur Ergo Lebensversicherung AG gehört.

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Morgen & Morgen veröffentlich 2016 / 2017 neue Klagequoten

Das Analysehaus hat im Bereich Berufsunfähigkeitsversicherung die Klagequoten ermittelt. Testsieger im Ranking Dialog und die Bayerische mit jeweils 0 Prozent. Die Versicherung mit der höchsten Quote ist die Alte Leipziger. Sie erhielt eine Quote von 1,49 Prozent. Doch mit dieser Angabe ist der Versicherer immer noch deutlich besser als die Anbieter Nürnberger, Hannoversche und Züricher.

1. Dialog 0,0%
2. Die Bayerische 0,0%
3. Swiss Life 0,16%
4. Stuttgarter 0,79%
5. Continentale 0,99%
6. Gothaer 1,17%
7. Allianz 1,21%
8. HDI 1,45%
9. AXA 1,46%
10. Alte Leiptiger 1,49%

Berufsunfähigkeitsversicherung Klagequote: Am wenigsten Prozesse bei der Hamburg Mannheimer (Ergo)

Berufsunfähigkeitsversicherung Klagequote

Bei der Ergo (damals Hamburg Mannheimer) liegt die durchschnittliche Prozessquote weit unter dem Branchenschnitt. Das gilt auch für das Jahr 2015. Ermittelt wurde demnach eine Quote von 0,5. Im Vergleich dazu liegt der Schnitt bei 2,5. Aber auch die R und V Versicherung erreicht mit insgesamt 0,6 eine sehr gute Klagequote. Je geringer der Wert ausfällt, desto zufriedener sind letztendlich auch die Kunden im Leistungsfall.

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Barmenia ist Verlierer

Liegt der Branchenschnitt bei gesamt 2,5, so hat das Versicherungsunternehmen Barmenia leider eine traurige Bilanz zu verbuchen. Sie kommt auf 12,0 geführte Prozesse und ist somit der scheinbar kundenunfreundlichste Anbieter im gesamten Vergleich. Schlechtere Prozessquoten können nicht ermittelt werden.

Die besten fünf im Vergleich

  • 1. Hamburg-Mannheimer: 0,5
  • 2. R und V Versicherung: 0,6
  • 3. Victoria: 1,0
  • 4. Allianz: 1,3
  • 5. Swiss Life: 1,4
Aussagekraft der Prozessquote

In welchem Verhältnis stehen die Prozesse zu der regulierten Berufsunfähigkeitsrente. Allerdings handelt es sich hierbei lediglich um einen Indikator, der aussagt welche Anbieter im Leistungsfall zahlen und welche Anbieter sich eher etwas schwieriger mit einer Zahlung tun. Wer bei der Beantragung alles richtig macht, der hat nichts zu befürchten. Vergewissern Sie sich auch auf diesem Artikel, dass sich eine BU lohnt.

Nicht alle machen mit

Es haben viele Gesellschaften ihre Zahlen erst gar nicht veröffentlicht. So können Verbraucher nur die Werte vergleichen, die ihnen tatsächlich zur Verfügung stehen. Es wird der Eindruck vermittelt, dass die Gesellschaften einiges zu verbergen haben. Das bestätigt sich auch in den Untersuchungen im Jahre 2015 / 2016. In vielen Fällen können Kunden nur noch mit einem Anwalt an ihr Recht gelangen, so scheint es bei vielen Versicherungen zumindest die Praxis zu sein. Es gibt selten einen schlechteren Zeitpunkt, um Prozesse zu führen. Denn Versicherte sind zu diesem Zeitpunkt nicht einmal in der Lage eine bestimmte Arbeitszeit zu erreichen.

Weitere Ergebnisse für das Jahr 2017

Die Aachen Münchener erreicht eine Rate von 3,8, die HDI-Gerling kommt auf 3,9 und die Alte Leipziger auf eine Prozessquote von 5,5. Auch die Alte Leipziger liegt unterm Schnitt der Branche. Angesichts der ansonsten positiven Erfahrungsberichte ist das mittelmäßige Abschneiden als ein wenig überraschend anzusehen.

Warum zahlen Versicherer im Leistungsfall nicht

Als Hauptgrund wird von den Unternehmen und den Verbrauchern immer wieder ein falsch ausgefüllter Antrag benannt. Wer im Antrag etwas beschönigt oder gar verschweigt, der riskiert im Leistungsfall nichts zu erhalten. Somit sollten die Antragsteller unbedingt bei der Wahrheit bleiben. Aber auch nur im gesetzlichen Rahmen. Keine Auskünfte müssen die Versicherten zu Vorerkrankungen abgeben, wegen derer sie sich nicht in ärztlicher Behandlung befinden. Diese Risiken sollten im Streifall vermieden werden.

Frist nach ärztlicher Behandlung

Es gibt auch gewisse Fristen, die der Verbraucher berücksichtigen sollte. Je nach Anbieter wird eine solche Frist zwischen 5 bis 10 Jahren betragen. Wer sich aktuell in einer psychotherapeutischen Behandlung befindet, der hat kaum eine Möglichkeit zur Aufnahme in die Berufsunfähigkeitsversicherung. Auch hier gilt in etwa eine Frist von 5 Jahren. eine Statistik gibt es auch im Spiegel. Einige Unternehmen, so schätzen Ratgeber aus dem Bereich Finanzen und Wirtschaft, prüfen den gesundheitlichen Zustand immer erst dann, wenn der Antrag auf Rente gestellt wird.

Weitere Klauseln bei der Berufsunfähigkeitsversicherung vermeiden

Die Falschbeantwortung der Gesundheitsfragen im Antrag ist zwar die Hauptursache, allerdings gibt es noch weitere Gründe für die Nichtzahlung der Berufsunfähigkeitsversicherung. Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollte ebenfalls auf eine abstrakte Klausel verzichtet werden. Denn auch so erhalten die Gesellschaften die Möglichkeit keine Berufsunfähigkeitsversicherung zu zahlen, da sie auf eine andere Tätigkeit verweisen können. Sehr gute Angebote liefern unter anderem auch folgende Versicherer:

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BU-Prozessquote ist auch für 2017 ein entscheidender Indikator

Makler und Anwälte im Bereich Versicherungsrecht und Wirtschaft sind der Auffassung, dass die Prozessquote nicht das erste Auswahlkriterium sein sollte. Denn auch für die Jahre 2014 & 2015 gilt, dass vor allem die Gesundheitsfragen korrekt an die Versicherer übermittelt werden sollten. So könne das Risiko weitgehend eingegrenzt werden, Prozesse gegen die eigenen Gesellschaften können so minimiert werden. Weitere prozessfreudige Versicherungen sind unter anderem:

  • Condor, Aachener Münchener, HDI-Gerling Leben, die LV 1871, die Stuttgarter, Alte Leipziger, Generali, Volkswohlbund, Dialog, Münchner Verein, Gothaer als auch die Barmenia Versicherung.

Verbraucher sollten wissen, dass einige Anbieter in einschlägigen Untersuchungen sehr gute Noten erzielen können. In einem Artikel im Handelsblatt wird ein Fall beschrieben, in dem eine Frau ihren Beruf nicht mehr wie gewohnt ausüben konnte und der Versicherer nur eine begrenzte Rente zahlt (Quelle).

Was sagt die Klagequote der Anbieter einer Berufsunfähigkeitsversicherung aus

Wichtig bei der Berufsunfähigkeitsversicherung Klagequote in 2017 ist, dass sie auch in allen fällen eine Berufsunfähigkeitsrente zahlt. Verbraucher haben auch hier die Möglichkeit die Gesellschaften vorab zu vergleichen. Das schützt vor bösen Überraschungen. Gute Versicherungsgesellschaften sollten dennoch zahlen, wenn der Antrag eingereicht wird. Dass viele Unternehmen dennoch die Leistungen verschleppen liegt nicht nur an den falsch beantworteten Gesundheitsfragen. Mehr zur Berufsunfähigkeitsversicherung Klagequote auch hier.

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