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Berufsunfähigkeitsversicherung Depression Vorerkrankung

Psychische Erkrankungen, wie Depressionen, führen in Deutschland immer häufiger zur Berufsunfähigkeit. Über 40 Prozent der Berufsunfähigen leiden unter psychischen Problemen, Nerven- oder Sinnesschäden. Hat man einmal eine solche Krankheit erlitten, stellt sich die Frage, ob sich im Nachhinein noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließen kann. Auf der anderen Seite, wie ist es, wenn der Verbraucher eine Depression nach Abschluss der BU erleidet, zahlt dann die Versicherung. Zwei Fragen auf die wir heute eine Antwort geben möchten.

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Berufsunfähigkeitsversicherung Depression Vorerkrankung – Die Ursachen für Depressionen auch in 2017 gleich

Häufige Ursachen sind vor allem Krankheits- oder Todesfälle in der Familie, beruflicher oder sonstiger privater Erfolgsmangel, Mobbing am Arbeitsplatz, zu starke Belastungen durch die Arbeit, Stress jeglicher Art oder finanzielle Schwierigkeiten. Aber Depressionen können auch noch aus Erlebnissen aus der Kindheit resultieren. Schnell können diese Depressionen so stark werden, dass sie den täglichen Arbeitsalltag stark beeinflussen oder sogar bis zur vorübergehenden oder dauerhaften Berufsunfähigkeit führen. Eine Psychotherapie ist meist der letzte Ausweg.

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Zahlt der Versicherer im Falle einer Depression als Ursache einer BU in 2017

Berufsunfähigkeitsversicherung Depression Vorerkrankung

Gerade psychische Erkrankungen sind meist schwieriger nachzuweisen als körperliche. So ist es im ersten Schritt problematisch eine tatsächliche Depression nachzuweisen. Dies muss in der Regel durch einen Arzt erfolgen und wird in vielen Fällen durch den Versicherer noch einmal nachgeprüft. Es bleibt anzuraten, schon beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung, die genauen Rahmenbedingungen und versicherten Ursachen für Berufsunfähigkeit zu klären.

Tipp: Hier lohnt es sich eine Liste der häufigsten Krankheiten mit dem Ansprechpartner des Versicherers exemplarisch durchzugehen. Anschließend sollte natürlich die schriftliche Festhaltung im Vertrag geprüft werden.

Ebenfalls im Voraus sollte man sich die Klagequoten des jeweiligen Versicherers anschauen. Denn diese gibt darüber Auskunft, wie oft es zum gerichtlichen Streitfall zwischen Versicherten und jeweiligem Versicherer gekommen ist. Sie sollte natürlich so gering wie möglich sein. Wir haben darüber berichtet. Empfehlenswerte Anbieter sind:

Wer versichert mich, wenn ich bereits 2017 unter Depressionen gelitten habe

In vielen Fällen wird hier der Versicherungsantrag abgelehnt aufgrund eines zu hohen Risikos. Es gibt kaum Versicherer, die auch in diesem Fall den Versicherungsschutz nicht ausschließen. Ein weiterer Weg können leistungsgeminderte Tarife sein. So werden besteimmte Erkrankungen ausgeschlossen oder die Monatsbeiträge nach oben angepasst. So kann beispielsweise vereinbart werden, dass im Falle erneuter Depression die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht eintritt.

Tipp: Depressionen zu verheimlichen bzw. nicht bei Vertragsabschluss anzugeben, ist auf jeden Fall der falsche Weg. Am Ende kommt es doch heraus und die geleisteten Versicherungsbeiträge waren alle umsonst.

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Weiteres Kriterium im Jahr 2017– Zeitraum der Erkrankung/ Berufsunfähigkeit

Neben dem Stärkegrad der Erkrankung ist natürlich die Dauer von entscheidender Bedeutung. Bei kurz andauernden Depressionen (unter 6 Monaten) zahlen die wenigsten Anbieter (zu den BU-Anbietern). Der Stärkegrad gibt hierbei Auskunft darüber, wie stark der Versicherte in seinen beruflichen Tätigkeiten eingeschränkt ist. Auch hier kann es Mindestwerte wie zum Beispiel 50 Prozent geben.

Berufsunfähigkeitsversicherung meist bei Depression als Vorerkrankung ausgeschlossen

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist immer eine komplexe Angelegenheit und wird von den meisten Verbrauchern unterschätzt. Der eigene gesundheitliche Zustand sollte genauso als Kriterium für die Versicherung gelten, wie die Klagequote und die vertraglichen Bedingungen des Versicherers. In der Theorie ist es möglich sich mit einem Ausschluss versichern zu lassen. Doch in der Realität lehnen Versicherungsgesellschaften kategorisch die Antragsteller ab, die eine psychische Erkrankung vorweisen.

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Quellen und Verweise