Selbstständige

Selbständige sind üblicherweise nicht gesetzlich versichert. Somit besteht auch kein Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente. Auf Grund der finanziellen Folgen gehört eine Berufsunfähigkeitsversicherung auf jeden Fall für alle Selbständige zum Grundschutz dazu. Ohne einen solchen Schutz droht der wirtschaftliche Ruin, da weitere Absicherungen in der Regel nicht bestehen Alles zum Thema „Berufsunfähigkeitsversicherung Selbstständige“ soll nun auf dem folgenden Beitrag geklärt werden.

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Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich der Stiftung Warentest für Selbständige

Selbstständige
Berufsunfähigkeitsversicherung Selbstständige Test

Gleich 16 Tarife können bei der Stiftung Warentest ein „sehr gut“ erreichen. Zum aktuellen Test geht es hier.Testsieger mit der Bewertung von 0,9 kann die Axa Berufsunfähigkeitsversicherung beim Test werden. Die Stiftung Warentest hat zudem ermittelt, dass mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) zusätzlich sehr hohe Renten möglich sind. Ein persönlicher Vergleich ist hierbei allerdings die erste Voraussetzung, so die Warentester. Nur so können die Beiträge und die spätere Rente im Falle einer Berufsunfähigkeit ermittelt werden. Gleiches gilt auch für Freiberufler.
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Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbstständige im Test 2012 (aktuellster Test – Stand 2017)

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Versicherungen rund um die Altersvororge 2017

Selbständigen und freiberuflich tätigen Peronen wird zudem empfohlen, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung auch mit einer Lebensversicherung oder eine Rürup-Rentenversicherung abgeschlossen wird. Der Grund ist, dass ein Anspruch aus der gesetzlichen Rentenversicherung grundsätzlich nicht besteht. Eine private Altersvororge ist neben der Krankenversicherung eine der wichtigsten Absicherungen bei selbständiger Tätigkeit.

BU vor allem für Selbständige sinnvoll

Oftmals raten Makler und Anbieter zu Versicherungen, deren Sinn in Frage gestellt werden kann. Eine BU ist für selbständige Männer und Frauen allerdings tatsächlich sinnvoll (ist die BU sinnvoll?), da dies der einzige Schutz im Falle einer Berufsunfähigkeit ist. Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente besteht bei selbstständiger Arbeit oftmals nicht. Wenn dann noch die Einnahmequellen (Verdienstausfall) versiegen, drohen die finanziellen Verluste.

Verbraucherschützer raten zur privaten Versicherung in 2017

Daher wird dieser Schutz von Verbraucherschützern und Ratingagenturen als besonders sinnvoll eingestuft. Allerdings ist auch bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung nicht jedes Angebot ratsam. Denn, wie bei allen anderen Versicherungen dies auch der Fall ist, entscheidet auch bei einer solchen Absicherung die Leistung sowie die zu zahlenden monatlichen Kosten. Der entscheidene Faktor für die Berechnung der Beiträge ist vor allem der ausgeübte Beruf. Je niedriger das Risiko, desto niedriger die Prämie für die Versicherung. Da staatliche Ansprüche meist nicht bestehen, sollten besonders Selbstständige eine private Berufsunfähigkeitsrente erhalten. Es wird eine Rente bis zum Ende der Vertragslaufzeit gezahlt (67 Jahre).

Pflicht zur Umorganisation in 2017

Alle Versicherungsunternehmen werden prüfen, ob der selbständig Tätige eine Umorganisation durchführen kann. Etliche Unternehmen fordern sogar von großen Gesellschaften eine solche Umorganisation. Ein Synonym wäre unter anderem ein Ummünzen der jeweiligen persönlichen Geschäftstätigkeit. Das gilt auch für das Jahr 2017. Auf eine abstrakte Verweisung wird mittlerweile jedoch verzichtet.

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Allerdings müssen auch die Versicherer beachten, dass eine solche Umorganisation zumutbar sein muss. Demnach darf eine prinzipielle Änderung nicht vom Versicherer verlangt und erwartet werden. Auch hat der Versicherte keine Verdienstausfälle zu befürchten. Prinzipiell gilt, dass verlangt werden darf, dass der Selbständige seinen Geschäftsbetrieb von körperlicher Arbeit in kaufmännische Arbeit umwandeln kann. Der umgekehrte Fall ist jedoch nicht möglich.

Berufsunfähigkeitsversicherung als Direktversicherung

Eine Möglichkeit für Selbständige ist zudem, dass die BU als Direktversicherung abzuschließen ist. So gibt es die Chance auf staatliche Vorsorge. Jährlich können so bis zu etwa 2.700 Euro in eine Berufsunfähigkeitsversicherung als Direktversicherung als Beitragszahlung vorgenommen werden. Dabei haben die Versicherten mit einer sogenannten Direktversicherung keine sozialen Abgaben und Steuern zu entrichten.

Nachteile der Direktversicherung 2017

Voraussetzung für die Begünstigung ist allerdings, dass vertraglich eine lebenslange Rentenzahlung vorgenommen wird. So fordert es das Einkommenssteuergesetz. Für viele stellt dies gewisse Nachteile dar, weil die Berufsunfähigkeitsrente voll beteuert wird. So sind die Beiträge noch vollkommen steuerfrei, wird im Leistungsfall eine Steuer erhoben. Jedoch ist eine solche Steuer bei Berufsunfähigkeit nicht all zu hoch.

Finanzielle Absicherung

Einen gesetzlichen Schutz gibt es für Freischaffende in der Regel nicht. Aus diesem Grund gibt es private Versicherungen, die es gerade bei selbständiger Tätigkeit besonders zu beachten sind. Wer berufsunfähig werden sollte, der erhält vom Staat lediglich die Grundsicherung ausgezahlt. Auch Arbeitnehmer erhalten meist nur eine geringe staatliche Leistung und sind nur unzureichend abgesichert. Besonders empfehlenswert ist die Kombination bzw. der Abschluss mit einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge für Selbständige.

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Selbständige und Freiberufler unterscheiden

Auch wenn es ähnlich klingt, Selbständige und Freiberufler sind nicht dasselbe. Selbständige unterhalten ein Unternehmen oder Gewerbe. Sie sind zusätzlich in der IHK oder HWK angemeldet, während Freiberufler dies nicht sind. Selbständige haben zudem die Wahl, ob sie sich in der gesetzlichen Rentenversicherung anmelden, oder eine private Alternative in Anspruch nehmen. Freiberufler haben außerdem die Möglichkeit, je nach ausgeübter Tätigkeit, sich in der Künstlersozialkasse anzumelden. Einem privaten Pendant der gesetzlichen Versicherungen.

Was ist die Künstlersozialkasse

Freiberufliche Künstler oder Publizisten haben die Wahl, sich in der Künstlersozialkasse anzumelden. Sie sind dementsprechend Renten-, Kranken- und Pflegeversichert. Die Organisation selbst ist aber keine Krankenkasse, Rentenkasse oder Pflegekasse an sich, sondern gewährleistet die Feststellung der Versicherungspflicht, zieht die Beiträge ein und leitet diese an die zuständigen Träger weiter. Der Freiberufler kann jedoch selbst die Krankenkasse wählen und wird in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert.

BU trotzdem für Freiberufler sinnvoll

Für einen Freiberufler ist dennoch der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sinnvoll, denn sofern er die Fähigkeit verliert, seine eigene Arbeit weiter auszuüben, wird, wie bereits erwähnt, keine Umstellung auf eine körperliche Tätigkeit verlangt. Er ist berufsunfähig und bezieht demnach nur eine kleine Rente. Es entstehen ihm Versorgungslücken, die er mit anderen Versicherungen auffüllen muss. In diesem Fall ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung die richtige Ergänzung für Freiberufler.

Gerade Selbständige müssen auf ihre Arbeit zählen

Gerade bei Selbständigen entstehen oftmals Versorgungslücken, da sie sonst keine Absicherung, außer den privat abgeschlossenen Versicherungen besitzen. Allerdings greifen viele der Versicherungen in dem Fall nicht, wenn der Versicherte berufsunfähig ist. Eine Unfallversicherung ist beispielsweise keine Alternative, da die Versicherung nur eine Rente zahlt, wenn der Versicherte durch einen Unfall berufsunfähig geworden ist. Die Berufsunfähigkeitsversicherung dagegen zahlt auch bei schweren Krankheiten, durch die der Selbständige nicht mehr arbeiten kann.

Mehr Belastung für Selbständige

Gerade bei Selbständigen besteht immer das Risiko, dass sie sich überarbeiten oder irgendwann berufsunfähig werden. Denn sie stehen oft unter Stress. Burnout ist kein Fremdwort innerhalb der Branchen. Es tritt plötzlich auf und ist dann nicht mehr aufzuhalten. In dieser Zeit entstehen dem Selbständigen Verdienstausfälle. Wenn hier die Versicherung nicht mehr greift, entsteht eine große Lücke. Bleibt der Selbständige dann berufsunfähig, führt dies zu erheblichen finanziellen Problemen. Daher ist es immer sinnvoll, dass ein Selbständiger eine BU abschließt.

Die Kosten für Selbstständige in 2017

Selbständige müssen Versicherungen immer aus eigener Tasche bezahlen, ohne dass ein Dienstherr oder Arbeitgeber einen Teil der Kosten übernimmt. Die Berufsunfähigkeitsversicherung orientiert sich, was den Beitrag angeht, zunächst an der ausgeübten Tätigkeit, danach nimmt sie das Privatleben des Versicherten in Augenschein. Daher ist es auch immer wichtig, die Wahrheit zu sagen, wenn es darum geht, eine angemessene Versicherungsprämie zu ermitteln. Denn oftmals kann das Hobby zu einem Risikozuschlag führen.

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Was spielt das Privatleben für eine Rolle

Auch Selbständige haben neben der Arbeit ein Hobby, was sie gerne ausüben. Solange dies nur im Modellbaubereich stattfindet, oder einen ungefährlichen Hintergrund hat, dürfte dies keinerlei Auswirkungen auf den Versicherungsbeitrag haben. Es gibt jedoch Hobbys, welche das Risiko einer Berufsunfähigkeit eventuell fördern könnten. Geht einer beispielsweise dem Fallschirmspringen nach, läuft gerne Ski oder fährt regelmäßig zum Haitauchen in den Urlaub, könnte dies den Versicherungsbeitrag beeinflussen. Folgende Berufsgruppen erhalten eine BU-Versicherung sehr günstig:

Versicherungen nehmen Antragsteller noch besser unter die Lupe

Ein Selbständiger, der einen Antrag bei der Versicherung stellt, bekommt oft ein Formular, welches er wahrheitsgemäß ausfüllen muss. Es beinhaltet nicht nur Fragen zum Berufsbild, sondern auch zu Vorerkrankungen. Rückenverletzungen oder ein Bänderriss sollten in jedem Fall aufgeführt werden. Kommt es nämlich später zu gesundheitlichen Problemen, die auf das ursprüngliche Problem zurückzuführen sind, kann die Versicherung die Zahlung bei Berufsunfähigkeit verweigern, sofern die Verletzung nicht angegeben wurde.

Auch hier haben Studenten und Auszubildende die Nase vorn

Es gibt zwar selten bereits im Studenten- oder Auszubildendenalter den Wunsch, sich später selbständig zu machen. Doch derartige Fälle tauchen oft in Familien auf, wenn die Eltern bereits ein Unternehmen besitzen und der Sohn oder die Tochter dieses später einmal übernehmen soll. Er wird demnach selbständig und übernimmt die Verantwortung im Unternehmen. Auch für diese Fälle ist es sinnvoll, bereits in jungen Jahren eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Außerdem fallen die Beiträge meist etwas geringer aus als bei einer späteren Anmeldung.

Dynamik einkalkulieren

Gute Berufsunfähigkeitsversicherungen enthalten eine Dynamik. Diese garantiert, dass sich im Lauf der Jahre die spätere Rentenzahlung bei Notwendigkeit sich automatisch erhöht. Sinnvoll ist die Dynamik in dem Sinne, dass innerhalb von 20 bis 30 Jahren das Geld sicherlich weniger wert ist als heute. Das bedeutet, dass man zu dieser mit 1.000 Euro nicht so gut die Lücken abdecken kann, wie heute. Die jährliche Inflation beträgt derzeit etwa 2 bis 3 Prozent. Natürlich ist es auch hier wieder sinnvoll, die Versicherung so früh wie möglich abzuschließen. Was Freiberufler bei der Berufsunfähigkeit beachten sollten.

Wie man bei den Beiträgen noch sparen kann- Berufsunfähigkeitsversicherung Selbstständige Vergleich 

Leider ist es bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung meist so, dass die Versicherungsprämien ziemlich hoch ausfallen. ist das Budget etwas kleiner, muss man sich Gedanken machen, wo man sparen kann. Für gewöhnlich ist eine Berufsunfähigkeitsrente etwa 1.000 bis 1.500 Euro hoch. Nimmt man sich etwas zurück und rechnet nur mit 750 Euro im Monat, lässt sich auch der Beitrag senken. Wichtig ist, dass man bei der Laufzeit keine Kompromisse eingeht, wenn man unbedingt einen günstigeren Beitrag erzielen möchte.

Jährliche Zahlungen sind auch in 2017 empfehlenswert

Selbständige haben besonders am Anfang des Jahres viele Kosten zu zahlen. Versicherungen, die Steuer und andere Kosten kommen auf sie zu. Jährliche Zahlungen sind bei der Berufsunfähigkeitsversicherung zwar empfehlenswert, damit der Beitrag etwas niedriger ist. Doch halbjährliche Zahlungen sind für viele Selbständige besser zu verkraften. Daher wäre die Selbständigkeit ein guter Grund, um eine viertel- oder halbjährliche Zahlungsweise der Beiträge zu rechtfertigen. Denn oft können sich Selbständige eine solche Zahlungsweise viel besser leisten.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung für Selbstständige im Test der Prüfer

Es ist praktisch erwiesen, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung Selbstständige sehr gut absichert, sofern diese berufsunfähig werden. Die reguläre Unfallversicherung ersetzt die BU keineswegs und sichert auch nur im Fall eines Unfalls ab. Es ist in jedem Fall immer empfehlenswert, sich bereits in jungen Jahren versichern zu lassen, da dann die Beiträge noch gering ausfallen. Freiberufler haben nach wie vor die Wahl, sich in der Künstlersozialkasse versichern zu lassen. Bei einer Berufsunfähigkeit sichert die BU jedoch bestens ab.

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