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Laut Stiftung Warentest ist vor allem die Zeit als Student im Studium oder in der Ausbildung sehr günstig, um eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abzuschließen. Studenten und junge Menschen sind in aller Regel fit, vital und gesund. Die Chance auf eine günstige BU zu den besten Konditionen wird niemals wieder so gut sein. Das lohnt sich auch für die Zukunft: Einmal eine gute BU gefunden, wird sie auch später nicht teurer.

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Berufsunfähigkeitsversicherung Student: Interessante Details 2017

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Berufsunfähigkeitsversicherung Studenten Vergleich

Eine BU ist gerade für junge Menschen besonders sinnvoll und günstig. Denn je früher ein solcher Schutz
abgeschlossen wird, desto günstiger ist der Schutz. Später kann die Versicherung schon wesentlich höhere Kosten mit sich bringen, da die Versicherer sich vorbehalten einen sogenannten Risikozuschlag anzusetzen. Das geht natürlich zu Lasten der Versicherten. In einigen Fällen lehnen Versicherer Bewerber zu einem späteren Zeitpunkt einfach ab. Dann wird eine Aufnahme in einen solchen Schutz nahezu unmöglich. Sinnvoll ist der Schutz auch daher, weil Studenten und Auszubildende über die gesamte Laufzeit weniger zahlen als andere.

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Testsieger für Studenten in 2014 /2015 (Stand 2017)

  • Platz 1: Aachen Münchener Versicherung im Tarif SBU BU F/M
  • Platz 2: Allianz Lebensversicherung AG im Tarif SBU/BUZ TBUM
  • Platz 3: Alte Leipziger im Tarif SBU BV10
  • Platz 4: Asstel im Tarif BUZBF/BUZBR
  • Platz 5: Axa im Tarif SBU ASBV F/M-12
  • Platz 6: Barmenia im Tarif SBU Solo BU L3327 VR
  • Platz 7: Condor im Tarif BUZ Comfort-BUZ
  • Platz 8: Dialog im Tarif SBU professional (ABsBu)
  • Platz 9: Ergo Direkt im Tarif SBU N25
  • Platz 10: Generali im Tarif SBU12

Fazit der BU Testsieger für Studenten (Stand 2017)

Als Testsieger geht die Aachen Münchener hervor. Aber auch die Allianz steht wieder einmal ganz oben im Ranking. Als besonders sicher wird die Allianz bei den großen Ratingagenturen eingestuft.

Der Schutz kostet im Jahr nicht mehr als 421 Euro. Die Unterschiede unter den Top Ten sind ohnehin nicht all zu groß. Allerdings sollte ein persönlicher Vergleich der Angebote (>> zum Vergleichsrechner) noch immer durchgeführt werden. Es handelt sich beim Test lediglich um eine Berechnung für Modellkunden. Im Einzelfall können ganz andere Testsieger ermittelt werden.

Vergleich der Finanztest

Im Magazin Finanztest der Stiftung Warentest wird darauf hingewiesen, dass Studenten und junge Menschen zunächst die jeweiligen Versicherungsbedingungen der Tarife auf Herz und Nieren überprüfen sollten.

Im Vergleich von Modellkunden hat Finanztest Unterschiede in den Kosten von mehreren Hundert Euro ausmachen müssen. So musste eine Studentin beim Testsieger im Bereich der günstigsten Kosten einen Beitrag in Höhe von 421 Euro zahlen. Im Vergleich dazu betragen die jährlichen Kosten beim Verlierer im Test weit über 1.000 Euro. Zu einem der günstigsten Anbieter gehört unter anderem die Allianz (zu den Anbieterinformationen).

Test zeigt: Ohne BU kein Schutz für Studenten

Aus dem durchgeführten Test der Stiftung Warentest geht weiterhin hervor, dass ohne eine BU kaum mit staatlicher Unterstützung in Form einer Erwerbsminderungsrente zu rechnen ist. In aller Regel entspricht die einzige Absicherung dem Niveau der Grundsicherung. Eine Unfallversicherung zahlt nur bei Invalidität und nach einem Unfall. Eine Berufsunfähigkeitsrente muss allerdings auch dann gezahlt werden, wenn der Versicherte nicht mehr arbeiten kann. Teurer wird es immer dann, wenn schon eine Krankheit vorliegen sollte.

Test Juni 2013: Allianz an der Spitze

Im aktuellsten Test der Stiftung Warentest wurde die Berufsunfähigkeitsversicherung der Allianz der Testsieger. In der Ausgabe im März 2013 hatte Finanztest ermittelt, dass die Allianz mit einem Jahresbeitrag von 421 Euro einer der günstigsten Anbieter im Bereich der BU überhaupt ist. Wer bei der Allianz einen solchen Schutz abschließt, erhält eine Berufsunfähigkeitsrente in vereinbarter Höhe. Wer sein Studium oder seine Ausbildung ab 50 Prozent nicht mehr durchführen kann, erhält dann die Rente. Und das ein Leben lang.

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Tipp und Checkliste von Finanztest

Sofern das Studium oder die Ausbildung nicht mehr fortgesetzt werden kann, zahlt die BU eine lebenslange Rente für Studenten und Azubis. Vor allem junge Menschen zahlen über den gesamten Zeitraum in einigen Fällen wesentlich weniger, als wenn sie sich zu einem späteren Zeitpunkt für diesen Zusatzschutz entscheiden. Wenig sinnvoll ist die Versicherung hingegen für Schüler. Diese erhalten in aller Regel ungünstigere Konditionen als später in Ausbildung oder bei einem Studium. Das Geld lässt sich bei den Steuern absetzen.

Pflichtversicherungen während des Studiums

Gemäß SGB sind Studierende verpflichtet eine Krankenversicherung, eine Unfallversicherung als auch eine Pflegeversicherung vorzuweisen. Junge Akademiker werden grundsätzlich im Rahmen der Familienversicherung versichert. Mit Vollendung des 25. Lebensjahres ändert sich dies jedoch, es gilt nun eigene Versicherungen abzuschießen. Denn nun ist der Student nicht mehr länger über die Familie abgesichert. Ein Schutz gegen das Risiko Berufsunfähigkeit besteht jedoch nicht. Aber auch später im Beruf gibt es kaum eine gesetzliche Absicherung. Es gilt der Abschluss bei einem privaten Versicherer. Ansonsten gilt es nur eine Rente, die auf dem Niveau der Grundsicherung liegt.

Tipp von der Redaktion

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist keine Geldanlage. Das gilt auch nicht in jungen Jahren. Es wird lediglich ein Vertrag geschlossen, der dann eine Rente an die Versicherten zahlt. Wenn keine Erwerbsunfähigkeit vorliegt, dann werden auch keine Kosten seitens der Versicherungen übernommen. Die Stiftung Warentest rät in einem Artikel dazu, dass junge Menschen nicht erst später eine private Absicherung finden. Denn vor allem zu Beginn des Studium oder der Ausbildung können deutlich geringere Beiträge erzielt werden. Gute Anbieter sind unter anderem auch die Allianz, die Alte Leipziger als auch die Barmenia. Der Versicherungsschutz sollte auf der gesamten Welt seine Gültigkeit besitzen.

Für Schüler macht ein Abschluss nur wenig Sinn

Zwar erhalten Schüler ebenfalls keine gesetzliche Rentenversicherung, dennoch ist während der Schulzeit eine solche Police eher als überflüssig anzusehen. Sollte die Gesundheit auf Grund der Folgen eines Unfalls geschehen sein, so haftet die Unfallversicherung der Eltern oder auch die Haftpflichtversicherung des Verursachers. Ein Recht auf eine Altersvorsorge für Kinder besteht jedoch nicht.

Berufsunfähigkeitsversicherung Studenten Vergleich

Studenten und Azubis sollten bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung darauf achten, dass die Tarife immer auch bis zum Eintritt in die gesetzliche Rentenversicherung Leistungen erbringen. Etliches Tests haben verdeutlicht, dass nicht alle Anbieter bis zum hohen Alter einen umfangreichen Versicherungsschutz bieten und im Leistungsfall auch zahlen. Deshalb gibt es derzeit nur etwa 12 empfehlenswerte Tarife. Hier geht es zum Anbieter-Finder.

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Studenten nicht mit Azubis vergleichen

Auch wenn ein Auszubildender in den ersten Jahren seiner Ausbildung nach wie vor in der Familienversicherung mitversichert ist, ändert sich dies, sobald sie mehr als 400 Euro im Monat verdienen. Dann ist der Zeitpunkt gekommen, dass sie sich selbst versichern. Ein anderer Grund für die separierte Anmeldung in der Krankenkasse liegt hingegen vor, wenn sie das 25. Lebensjahr vollendet haben. Bei Studenten gilt die eigene Anmeldung in der Versicherung erst ab einem Alter von 25. Jahren.

Nicht von niedrigen Policen in 2017 abschrecken lassen

Die meisten Versicherungen vermitteln Studenten oder Auszubildenden zunächst eine Police, in der eine geringe BU-Rente angegeben ist. Diese liegt gewöhnlich nur bei ein paar hundert Euro. Doch es geht bei dem ersten Abschluss nicht darum, gleich das große Geld zu kassieren. Es geht darum, einen Fuß im System zu haben und anschließend Beiträge einsparen zu können, wenn es denn so richtig los geht und der Versicherte Geld verdienen kann. Normalerweise liegt die BU bei 1.000 bis 1.500 Euro, bei Akademikern auch bei 2.000 Euro.

Nachversicherungsgarantie in 2017

Es gibt Versicherungen, in denen keinerlei Nachversicherungsgarantie festgeschrieben ist. Das bedeutet, der Anbieter hat nach Abschluss des Studiums oder der Ausbildung das Recht, den Versicherten nicht weiter zu versichern. Somit sind die ersten angesparten Jahre nutzlos und der Betroffene kann von vorne anfangen. Daher sollte man beim Abschluss genau darauf achten, dass die Versicherung im Vertrag eine Nachversicherungsgarantie gibt. Denn nur so ist der Versicherte auch beim Berufseinstieg weiter versichert.

Änderungen sollten umgehend gemeldet werden

Nach dem Studium machen die meisten erst einmal eine Ausbildung. Sobald dies zutrifft, sollte man sich mit seinem Versicherungsanbieter zusammensetzen und die Änderungen besprechen. Häufig ändern sich dann die Vertragskonditionen oder zumindest die Prämie, die jedoch dank der frühen Anmeldung nach wie vor niedrig bleibt. Ähnlich läuft es auch bei einem Berufswechsel. Dieser sollte zwingend bei der Versicherung angegeben werden, da die Versicherung sonst das Recht hat, im Fall der Berufsunfähigkeit nicht zu zahlen.

Warum der Beruf so wichtig ist

Der Beruf ist für die Versicherungen von Bedeutung, da das Versicherungssystem diese in Risikoklassen einteilt. Dies geht oft mit einem erhöhten oder niedrigeren Versicherungsbeitrag einher. Für manche Berufe sind zusätzliche Risikozuschläge zu zahlen. Von Wichtigkeit ist dies ebenfalls, da manche Anbieter keine Versicherung für bestimmte Berufe anbieten, die einem besonders hohen Risiko ausgesetzt ist. Der Student hat jedoch den Vorteil, dass er seine Versicherung bereits besitzt und der Versicherer ihn dementsprechend nicht mehr ablehnen kann.

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Spezielle Klausel für den Beruf

Bei Studenten und Auszubildenden ist es nie so ganz klar, in welchem Beruf sie später landen. Bis sie ihre Basis erst einmal gebildet haben, vergehen einige Jahre. Daher ist es sinnvoll, wenn man beim Abschluss darauf achtet, eine sogenannte Klausel zu dem „zuletzt ausgeübten Beruf“ mit in den Vertrag aufnimmt. Dies hält nicht nur den Beitrag stabil, sondern sorgt auch dafür, dass selbst bei einer kurzzeitig ausgeübten Arbeit nicht das gesamte System kippt. Übt der Student später einen festen Beruf aus, kann er die Versicherung anpassen lassen.

Auf die Dynamik in 2017 achten

Ein weiterer Faktor, der auch in jungen Jahren bereits von Bedeutung ist, ist die Dynamik. Diese beeinflusst die später ausgezahlte Berufsunfähigkeitsrente und steigert sich in jedem Jahr um ein paar Prozent. Kommt es zu einer wirtschaftlichen Inflation, kann der Versicherte diese mit der Dynamik ausgleichen. Allerdings geht dies auch mit einer veränderten Versicherungsprämie einher. Diese verändert sich beim Studenten allerdings nie so gravierend wie bei einem regulär Beschäftigten, der sich erst später versichert.

Abschluss nur ohne erneute Gesundheitsprüfung

Wer sich einmal bei einem Anbieter versichert, sollte auch darauf achten, dass innerhalb des Vertrages vermerkt ist, dass für die bestimmten Zeitpunkte einer Veränderung (Hochzeit, Berufswechsel, Beendigung des Studiums) keine erneute Gesundheitsuntersuchung stattfindet. Andernfalls kann die Versicherung jederzeit eine erneute Untersuchung anschlagen und dementsprechend die Versicherungsprämie verändern, sowie Risikozuschläge geltend machen. Der Versicherte wäre in dieser Situation sehr im Nachteil.

Weitere Angaben für das Jahr 2017

Für Studenten gibt es noch ein paar andere Angaben, auf die man beim Abschluss achten sollte. Darunter fällt die rückwirkende Leistung nach 6-monatiger Berufsunfähigkeit, rückwirkende Leistungen bei verspäteter Meldung, Verzicht auf Kündigung, keine Erwerbsunfähigkeitsklausel während der Studienzeit und der Verzicht auf abstrakte Verweisung in Erst- und Nachprüfung. Außerdem sollte der Versicherungsschutz weltweit gelten und ein uneingeschränkter BU-Schutz bei vorübergehendem Ausscheiden aus dem Berufsleben im Vertrag verzeichnet sein. Wlles zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung Medizinstudenten.

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Keine Kombinationsverträge abschließen

Immer mehr Anbieter kombinieren die Berufsunfähigkeitsversicherung mit einer kapitalbildenden Lebensversicherung. Ein Fehler, wie die „Welt“ berichtet. Denn wenn es einmal finanziell schlecht läuft und man sämtliche Versicherungen kündigt, die nicht notwendig sind, erlischt auch gleichzeitig mit der Kündigung der Lebensversicherung der BU-Schutz. Der Versicherte muss sich einen neuen Anbieter suchen, was bei gesteigertem Alter wiederum nicht so leicht ist und mehr Probleme mit sich bringt.

Renteneintrittsalter in 2017 beachten

Für gewöhnlich gehen Menschen in der heutigen Zeit zwischen dem 65. und dem 67. Lebensjahr in Rente. Die heutigen Studenten sind verpflichtet, bis zum Alter von 67 Jahren zu arbeiten. Die innerhalb der Police angegebene Laufzeit ist daher von großer Bedeutung. Verträge die nur bis zum 65. Lebensjahr laufen, sollten Studenten ablehnen, da innerhalb der zwei verbleibenden Jahre möglicherweise Versorgungslücken entstehen können. Mit einer Versicherung, die bis zum 67. Lebensjahr andauert, ist man dagegen bestens abgesichert.

Die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente

Vor einigen Jahren gab es eine gelungene Alternative für jeden, der mit der Berufsunfähigkeit zu kämpfen hatte. Im Jahr 2001 wurde die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente, die einen Stand wie die gesetzliche Rentenversicherung hatte, abgeschafft. Sie gilt für alle, die nach dem 1. Januar 1961 geboren sind, nicht mehr. Daher sind alle heutigen Studenten davon betroffen. Zudem wird die Erwerbsminderungsrente nur unter gewissen Voraussetzungen gezahlt. Umso wichtiger erscheint die Versicherung in der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung.

Ein Vergleich der Policen einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Studenten ist wichtig

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung Studenten zugänglich zu machen, ist schon in diesem jungen Alter von großer Wichtigkeit. Denn die Berufsunfähigkeit kann unvermittelt kommen, auch wenn es sich um einen jungen Menschen handelt. Die Versicherung zahlt sich auch im Alter aus, denn die Prämien bleiben niedrig, ganz gleich, wie die finanzielle Wirtschaft der Welt aussieht. Eine solche Versicherung in jungen Jahren abzuschließen ist sehr vorteilhaft, auch wenn sich das Leben später erst verändert.

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