Freiberufler

Im Einkommenssteuergesetz ist klar geregelt, wer zum Personenkreis der Freiberufler gehört. Einige Freiberufler sind sogar Mitglieder im berufsständischen Versorgungswerk. Unter anderem Steuerberater, Juristen, Architekten, Ärzte sowie Apotheker. Andere freiberuflich tätige Personen erhalten keine Versorgung im Falle einer Berufsunfähigkeit. So z.B. Ingenieure und Architekten. Aber auch für Mitglieder im Berufsverband gelten schwierigste Bedingungen im Leistungsfall ohne eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

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Berufsunfähigkeitsversicherung Freiberufler Vergleich – 2017 keine BU in meisten Fällen

Freiberufler
Berufsunfähigkeitsversicherung Freiberufler Vergleich

Unterstützung vom Versorgungswerk gibt es lediglich bei einer Berufsunfähigkeit von 100 Prozent. Eine 100-prozentige Berufsunfähigkeit kommt jedoch so gut wie nie vor. Eine bedarfsgerechte Rente erhalten Mitglieder deutscher Versorgungswerke daher auch nur in den seltensten Fällen. Da sich die Zahlungen des Versorgungswerkes an der Beitragsbemessungsgrenze orientieren, fällt die finanzielle Unterstützung auch nur sehr gering aus. In einigen Fällen muss das ausgeübte Gewerbe der Freiberufler aufgegeben werden.

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Geringe staatliche Rente in Deutschland – auch für Freiberufler

Auch die staatliche Rente fällt für eine berufsunfähige Person in Deutschland nur sehr gering aus. Wer gesetzlich versichert ist, erhält im Leistungsfall höchstens 30 Prozent des letzten Bruttoverdienstes.

Zudem hat der Betroffene nachzuweisen, dass er keine drei Stunden am Tag fähig ist zu arbeiten.

Sofern er in der Lage ist drei bis sechs Stunden täglich zu arbeiten, so beträgt die Erwerbsminderungsrente maximal 15 Prozent vom letzten Bruttoverdienst. Der Staat bestimmt dabei auch, welcher Beruf ausgeübt wird. Die Qualifikation und die Ausbildung des Freiberuflers spielen gar keine Rolle. So kann es geschehen, dass ein hoch qualifizierter Freiberufler letztendlich buchstäblich Straßen fegen muss.

Schwerer Einstieg und staatliche Vernachlässigung bei Berufsunfähigkeit

Der Staat zahlt maximal 700 Euro im Leistungsfall. Aber auch die Versicherer lassen längst nicht alle Personen einen Schutz abschließen. Wer jung, gesund und vital ist, hat keine Probleme einen solchen Schutz zu erhalten. Und das auch noch sehr günstig. Schwierig wird es da schon bei Vorerkrankungen und für ältere Menschen. Einmal abgelehnt, ist ein Abschluss schwierig.

Die Betriebsausgabe

Auch eine Versicherung ist eine Betriebsausgabe. So zählt auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung als Betriebsausgabe. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Versicherung freiwillig oder verpflichtend ist. Ebenso als Betriebsausgabe zählen eine Berufshaftpflichtversicherung, eine Rechtsschutzversicherung sowie eine Ausfallversicherung. Nicht als Betriebsausgabe zählt hingegen die eigene Arbeitskraft.

Wichtige Bedingungen

  • Freiberufler sollten Angebote finden, die folgende Bedingungen erfüllen:
  • Verzicht auf abstrakte Verweisung
  • Berufsunfähigkeitsrente mindestens in Höhe vom persönlichen Einkommen aus dem Gewerbe
  • Zahlungen nach langer Krankheit und anerkannten Grad von mindestens 50 Prozent

Das Bedingungswerk erfüllen unter anderem folgende Berufsunfähigkeitsversicherungen:

Die besten Anbieter aus dem Test werden hier ebenfalls angeboten.

BU Online Vergleich für Freiberufler

Unterschiede in den Leistungen gibt es laut Stiftung Warentest kaum. Entscheidend sind vor allem die anfallenden Kosten. So auch in 2017. Ein Vergleich wird schnell zeigen, welcher Tarif günstig ist und welche Tarife auf Grund der hohen Kosten eher gemieden werden können.

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Beim Vergleich der Stiftung Warentest in 2012 können vor allem die AXA und die Volkswohl Bund Berufsunfähigkeitsversicherung überzeigen. Beide Anbieter erhalten im Vergleich je eine sehr gute Bewertung. Ausschlaggebend bei Vergleich ist vor allem der Beitrag gewesen.

Für selbstständige Freiberufler

Selbständige Freiberufler sind grundsätzlich nicht gesetzlich versichert. Somit haben Selbstständige auch keinen Anspruch auf eine staatliche Unterstützung im Bedarfsfall.

Damit gibt es für selbstständige Freiberufler nicht einmal die ohnehin schon sehr geringe gesetzliche Erwerbsminderungsrente.

Ohne eine private Vorsorge droht zwangsläufig der finanzielle Ruin. Selbstständige mit Anspruch auf eine Erwerbsminderungsrente erhalten lediglich eine Grundsicherung auf dem Niveau von Hartz 4. Zu den überraschend guten Angeboten im Vergleich reiht sich auch die BU der Canada Life nahtlos ein.

BU von der Steuer absetzen

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ließe sich in der Theorie als „Vorsorgeaufwendungen“ steuerlich absetzen. Allerdings lassen sich im Jahr maximal 1.500 Euro als Vorsorgeaufwendungen steuerlich geltend machen. Der größte Teil entfällt dabei bereits für eine Krankenversicherung, eine Lebensversicherung oder eine sonstige Altersvorsorge. Die Nebenwirkungen sind, dass Berufsunfähigkeitsversicherungen nicht steuerlich absetzbar sind. Pro und Contra der Berufsunfähigkeitsversicherungen im Vergleich.

Tipp für Freiberufler: Berufsunfähigkeitsversicherung in Rürup Rente einbauen

Sofern die Grenze in Höhe von 1.500 Euro durch sonstige Versicherungen ausgereizt sein sollte, kann die BU in eine Rürup Rente eingebaut werden. Sollte der Beitrag der Versicherung nicht höher als 50 Prozent ausmachen, so lässt sich der Schutz bei der Steuer absetzen. Die positiven Nebenwirkungen sind, dass die Grenzen auf 20.000 Euro im Jahr ansteigen.

Schutz ist ein Muss

Um die finanziellen Folgen im Bedarfsfall zu vermeiden, sollte eine private Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden. Der Versicherte kann hierbei festlegen, wie hoch die Rente im Ernstfall ausfallen soll. Auch kann festgelegt werden, ab welchem Grad der Berufsunfähigkeit eine Rente gezahlt wird. So kann das Risiko weiter gesenkt werden. Bei einer vereinbarten Rente in Höhe von 2.000 Euro gibt es bereits einen Schutz, der weit unter 50 Euro im Monat kostet. Nur mit einem zusätzlichen Schutz lässt sich für Versicherte der Lebensstandard aufrechterhalten.

Zahlen und Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung für Freiberufler 2017

Im ersten Quartal des Jahres 2017 wurden die Zahlen veröffentlicht, die Hauptursache für das unfreiwillige Ausscheiden aus dem Berufsleben geworden sind. Platz eins nehmen dabei insbesondere psychische Erkrankungen (Burnout, Depression) ein. Aber noch immer sind Rückenleiden sowie Erkrankungen am Herzkreislauf-System häufige Ursachen. Das Risiko einen Berufsunfähigkeit wird noch immer unterschätzt. Bei der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente werden psychische Erkrankungen nicht als Grund anerkannt. Bei einer privaten Absicherung haben Freiberufler und Selbstständige jedoch Anspruch auf eine Rentenzahlung in voller Höhe.

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