Berufsunfähigkeitsversicherung vor 1961 geboren

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung wird stets der privaten Versicherungswirtschaft zugeordnet. Tatsächlich aber erhalten alle Personen, die noch vor dem 02.01.1961 geboren wurden, eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente im Falle einer Berufsunfähigkeit vom Staat gezahlt. Aber auch hier sind die Voraussetzungen streng gewählt und die Leistungen nicht höher als bei der Erwerbsminderungsrente. Eine private Berufsversicherung lohnt sich für alle Generationen. 

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Berufsunfähigkeitsversicherung vor 1961 geboren – Neuer Gesetzestext für vor dem 02.01.1961 geborene

Es erhalten weiterhin auch Personen die gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente, die noch vor dem 01.01.2011 auf Grund von Erkrankungen oder Unfällen eine gesetzliche Rentenversicherung bezogen haben. Die Leistungen entsprechen dabei in etwa dem Niveau der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente. Vorteile haben die älteren Generationen daher auch in 2017 nicht wirklich. Auf Grund der gesetzlichen Umstrukturierung erhalten alle Personen nur noch die gesetzliche Erwerbsminderungsrente.

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Die besten BU Policen für die Generation bis und nach 1961 laut DISQ

TestrankingTOP 10TestwertungTestnote
Rang 01Canada Life 98,8 sehr gut
Rang 02Nürnberger Beamten 87,2 sehr gut
Rang 03Nürnberger 86,9 sehr gut
Rang 04Hannoversche 86,4 sehr gut
Rang 05Europa 84,7 sehr gut
Rang 06Interrisk 83,9 sehr gut
Rang 07Dialog 83,0 sehr gut
Rang 08Württembergische 82,6 sehr gut
Rang 09Continentale 82,6 sehr gut
Rang 10Alte Leipziger 82,5 sehr gut

Voraussetzungen 2017

Berufsunfähigkeitsversicherung Berufsgruppen

Es wird die sogenannte Restleistungsfähigkeit der Betroffenen zur Berechnung der gesetzlichen Rentenleistung auf Grund der Erwerbsminderung herangezogen. Der Staat prüft nun, ob und wie lange am Tag der Versicherte noch in der Lage ist eine berufliche Tätigkeit auszuüben:

  1. Sechs Stunden oder mehr: keine staatliche Leistung
  2. Drei bis maximal sechs Stunden: verminderte bzw. halbe staatliche Leistung
  3. Weniger als drei Stunden: volle staatliche Leistung

Es besteht bei einer durch einen sachverständigen Arzt diagnostizierten Erwerbsminderung kein Anspruch auf eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente, wenn die Voraussetzungen nicht erfüllt worden sein sollte. Grundsätzlich wird die Rentenversicherung im Anschluss an das Tagesgeld der Krankenversicherung an den Arbeitnehmer gezahlt. Alles zum Infinma Test.

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Abschaffung zum 31.12.2000

Seit dem 01. Januar 2001 erhalten die Jahrgänge ab 1961 keine gesetzliche Berufsunfähigkeitsrente mehr. Sollte der Anspruch noch aus den Jahren vor 2001 gegolten haben, so werden die Leistungen im Rahmen der Anspruchsvoraussetzungen bei anerkannter Berufsunfähigkeit anerkannt. Die Höhe liegt bei zwei Drittel der Erwerbsunfähigkeitsrente. Eine etwaige Zurechnungszeit findet jedoch Berücksichtigung. Auch für an Brustkrebs oder Fibromyalgie erkrankte gibt es eine Absicherung.

Höhe der Erwerbsminderungsrente auch im Jahr 2017 sehr gering

Wer noch in der Lage ist mehr als sechs Stunden täglich einen Beruf auszuüben, der erhält von staatlicher Seite keine finanzielle Unterstützung. Anders sieht es aus, wenn der Betroffene lediglich in der Verfassung sein sollte zwischen drei bis sechs Stunden einer Arbeit nachzugehen. Hier gibt zwischen zehn bis zwanzig Prozent des zuletzt erzielten Bruttoverdienstes. Bei voller Erwerbsminderung erhält der Pflichtversicherte maximal 40 Prozent des letzten Einkommens in brutto.

Höhe der gesetzlichen Berufsunfähigkeitsversicherung

Das Niveau der gesetzlichen Personenversicherung liegt kaum höher als die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung. Weitere Nachteile für nach 1961 geborene Bürger ergeben sich dadurch, dass sie als nicht privat versicherbar gelten. Ein Abschluss eines privaten Berufsunfähigkeitsschutzes ist daher nahezu ausgeschlossen. Es gibt auch ein Urteil zur Restschuldversicherung.

Wartezeit muss vor Antrag eingehalten werden

Um die Rentenleistungen erhalten zu können, müssen die Pflichtversicherten zudem die Voraussetzungen für eine per Gesetz vorgeschriebene Wartezeit erfüllt haben. Die Voraussetzungen sind unter anderem:

  • Kindererziehungszeit (die ersten 36 Monate)
  • Substitutions- bzw. Ersatzzeiten
  • Die entrichteten Beitragsjahre
  • Wehr- oder Zivildienst

Berufsunfähigkeitsversicherung vor 1961 geboren- Weitere Kriterien

Eine zusätzliche Voraussetzung ist auch, dass fünf Jahre vor Erhalt der Erwerbsminderungsrente mindestens 36 Kalendermonate Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt wurden. Aber auch bei der privaten Versicherungsbranhce gilt es etliche Sachverhalte zu klären. Denn wie unter https://www.dbu-brb.de/ beschrieben, ist die Zahlungsmoral nicht immer hoch.

Grundsicherung kann die Lebenshaltungskosten in 2017 kaum decken

Wer die genannten Bedingungen nicht erfüllt, der erhält letztendlich die Grundsicherung (Hartz 4). Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Leistungen nicht wesentlich geringer sein werden. Die Grundleistungen liegen im Monat bei nicht mehr als 700,00 Euro.

Was sind Ersatzzeiten

Wie die Anrechnungs- oder Zurechnungszeit zählt auch die Ersatzzeit als beitragsfreie Zeit. Die sind unter anderem:

  • Kriegsdienst
  • Kriegsgefangenschaft
  • Zeiten beim Reichsarbeitsdienst
  • Verfolgung, Vertreibung oder Flucht durch Nationalsozialismus
  • Inhaftierung in der ehemaligen DDR (Aufhebung des Strafurteils)

Mehr zum Thema hier.

Gesetzliche Unfallversicherung

Sofern ein Arbeitsunfall für die entstandene Erwerbsminderung die Ursache ist, müssen die Voraussetzungen nicht erfüllt werden. In einem solchen Fall haben die Verletzten einen sofortigen Anspruch auf entweder die verminderte oder die volle Rentenleistung. Dies Gilt auch für Wehr- sowie Zivildienstleistende. Der aktuell ausgeübte Berufs spielt in diesem Fall hingegen keine Rolle.

Gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung für Bürger die vor 1961 geboren sind

Ein Anspruch auf eine gesetzliche Berufsunfähigkeitsversicherung besteht nur noch für Menschen, die vor 1961 geboren worden sind. Alle anderen Jahrgänge erhalten die staatliche Erwerbsminderungsrente in unbestimmter Höhe. Wie hoch die Rente letztendlich ausfallen wird, muss im Einzelfall festgelegt werden.

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