Gibt es eine Pflicht zur Berufsunfähigkeitsversicherung

Private Berufsunfähigkeitsversicherungen schützen immer dann, wenn der Verbraucher nicht mehr selbstständig in der Lage ist eine Tätigkeit auszuüben und somit für das eigene Einkommen zu sorgen. Eine gesetzliche Verpflichtung hierfür gibt es jedoch nicht. Es gibt lediglich gewisse Pflichten, die es beim Versicherungsantrag zu erfüllen gibt. Um die Umschulung im Rahmen einer Berufsunfähigkeit vermeiden zu können, gilt es einige Klauseln zu beachten, die heutzutage jedoch Gang und Gäbe sind. Was verpflichtend zu wissen ist, erfahren Sie nun.

Es gilt beim Abschluss einer Berufsversicherung auch die Beachtung der Anzeigepflicht vor dem Vertragsverhältnis. Dennoch ist die BU-Versicherung keine Pflichtversicherung, im Leistungsfall ist der Schutz jedoch essentiell.

Verpflichtung zur Umschulung bei Berufsunfähigkeit

In älteren Verträgen ist häufig noch der Passus aufgeführt worden, dass der Versicherer von den Kunden fordern kann, dass die Versicherungsnehmer verpflichtend eine Umschulung vornehmen müssen. Wer etwa nicht mehr als Koch arbeiten kann, weil er eine Lebensmittelallergie bekommen hat, der hatte eine Umschulung in einen anderen Beruf durchzuführen. Dabei gilt selbstverständlich auch die Voraussetzung, dass der Versicherte nicht mehr im Lebensmittelbereich tätig ist.

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Vorvertragliche Anzeigepflicht Pflicht

Es gibt etliche Urteile, die über die Anzeigepflicht geurteilt haben. Dabei sind sich die Landesgerichte und Oberlandesgerichte (OLG) insbesondere in einer Sache einig. Der Versicherungsnehmer sollte beim Antrag stets bei der Wahrheit rund um die Angaben zum Beruf, zum Gesundheitszustand und anderen Bereichen bleiben. Wer der BU Versicherung wichtige Eckpunkte verschweigt, der riskiert seine Rente wegen Falschangaben zu verlieren. Das gilt in erster Linie bei den Gesundheitsfragen, die einen wichtigen Teil des Antrags zum Berufsschutz ausmachen.

Pflichten und Rechte der Berufsunfähigkeitsversicherungen

Auch die Versicherungen haben bestimmte Pflichten zu erfüllen. Hat der Versicherte nicht gegen die Anzeigepflicht verstoßen und ist nun berufsunfähig und erfüllt somit die vertraglich festgelegten Regelungen. Sollte der Anbieter hingegen nicht zahlen, so sollten sich Verbraucher damit nicht einfach abfinden und sich ggf. Unterstützung einholen. So bietet der Ombudsmann Hilfe, wenn das Unternehmen nicht zahlt. Erfahren Sie auch hier, welche Pflichten und Rechte Sie im Leistungsfall genießen.

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