Berufsunfähigkeitsversicherung Medizinstudent

Für einen Medizinstudenten ist es bereits während des Studiums sinnvoll, sich um eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu kümmern. Denn später als Arzt kann es ihm leicht passieren, dass die Aufnahme in die Versicherung verwehrt wird. Ein Student hat hiermit hingegen weniger Probleme. Die Versicherung schützt vor dem Verlust des Lebensstandards und greift schon bei weniger 100 Prozent Berufsunfähigkeit. Entscheidendes Merkmal der BU-Policen sollte immer auch die Infektionsklausel sein. 

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Wichtiger als viele zukünftige Ärzte 2017 glauben

Berufsunfähigkeitsversicherung Medizinstudent

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung besteht darin, den Versicherten davor zu schützen, dass er seinen eigenen Lebensunterhalt nicht mehr erwirtschaften kann und somit finanziell abrutscht. Für viele ohne Versicherung bedeutet dies der finanzielle Ruin. Da die Berufsunfähigkeitsversicherung aber an viele Dinge geknüpft ist, bietet es sich an, sich so früh wie nur möglich damit zu beschäftigen, die richtige Versicherung zu finden. Denn sofern man noch jung ist, desto gesünder ist man meist auch noch.

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Warum die privtae Absicherung für den Arzt auch in 2016 so wichtig ist

Jeder Arzt ist mit dem Erhalt seiner Zulassung bei dem Versorgungswerk registriert und somit vor Berufsunfähigkeit geschützt. Doch das Versorgungswerk erkennt die Berufsunfähigkeit nur dann an, wenn sie zu 100 Prozent besteht. Vorher weigert sich die Gesellschaft, den Ausfall zu bezahlen. Bei einer privat angelegten BU hingegen werden schon weniger Prozent anerkannt. Dennoch ist es wichtig, sich vorher etwas näher mit den Vertragsgrundlagen zu beschäftigen und die richtige Versicherung für sich zu finden.

Warum die Police als Student abzuschließen ist

Versicherungen handeln bei der Auswahl ihrer Versicherten nach einem bestimmten System. Dieses handelt mit sogenannten Risikoklassen. In diesen ist festgelegt, wie risikobehaftet ein Beruf ist und ob es sich für die Versicherung lohnt, den Antragsteller überhaupt aufzunehmen. Je risikobehafteter der Beruf ist, desto weniger ist die Aufnahme garantiert. Besonders, wenn der Antragsteller schon älter ist. Daher ist es empfehlenswert, sich bereits als Medizinstudent um eine solche Versicherung zu bemühen.

Anzahl der Medizinstudentinnen und Medizinstudenten

  • 2015 89 998
  • 2014 87 863
  • 2013 86 376
  • 2012 85 009
  • 2011 82 770
  • 2010 80 574
  • 2009 79 929
  • 2008 79 376
  • 2007 78 545
  • 2006 80 499
  • 2005 79 847
  • 2004 79 866
  • 2003 80 991
  • 2002 80 192
  • 2001 80 035
  • 2000 80 200

Wie hoch fällt der Beitrag aus

FokusMoney und Stiftung Warentest sind sich einig, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung eigentlich immer eine hohe Prämie beinhaltet. Doch sie beide geben den Rat, dass je früher man sie abschließt, desto geringer fällt sie aus. Dazu kommt, dass bereits als Student die Aufnahme möglich ist und in dieser Zeit ist der angehende Arzt meist noch guter Gesundheit. Während des Studiums kann er bereits einen gewissen Betrag ansammeln und davon ausgehen, dass sich auch bei steigendem Alter die Prämie nicht immens erhöht, so dass sie bezahlbar bleibt.

Wenn man erst einmal die Police hat

Hatte man Erfolg bei der Antragstellung und wird als Mitglied anerkannt, kann man davon ausgehen, dass die Police das ganze Leben lang hält. Wenn man sie nämlich erst einmal hat, sollte man sie so schnell nicht wieder kündigen. Eine zweite Chance gibt es meistens nicht, noch einmal in die Versicherung zu gelangen. Insbesondere dann nicht, wenn man bereits ein paar Jährchen gealtert ist und dementsprechend der Beitrag auch wieder ansteigt. In den meisten Fällen lehnen die Versicherungen dann eine Aufnahme ab.

Der Beruf Arzt ist 2017 stark risikobehaftet

Besonders innerhalb der letzten Jahre melden sich viele Ärzte als arbeits- oder berufsunfähig, da sie zu starkem Stress ausgesetzt sind und sich den Situationen nicht mehr gewachsen fühlen. Burnout ist nur eine Sache, eine psychologische Betreuung eine andere. Innerhalb der Hände eines Arztes liegt eine große Verantwortung. Manche von ihnen können mit dem Druck nicht umgehen, andere haben damit kein Problem. Daher ist der Beruf des Arztes bei den Versicherungen sehr risikobehaftet.

Welche Leistungen sollten für das Jahr 2017 enthalten sein

Innerhalb des Vertrages sollte in jedem Fall angegeben sein, wie hoch die Rentenzahlung ausfällt. Bei Ärzten legt man oftmals das Geld so an, dass eine Rentenauszahlung von 2.000 Euro möglich ist. Auf diese Weise kann der Arzt seinen Lebensstandard beibehalten und die laufenden Kosten decken, ohne dass Versorgungslücken entstehen. Dementsprechend variieren auch die Beiträge. Vorsicht bei einer Laufzeit bis 63: Viele Versicherungen bieten die Laufzeit bis zum Alter von 63 Jahren an. Besser ist in jedem Fall, wenn sie bis zum 67. Lebensjahr läuft.

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Thema ausgeübter Beruf und ausgeübte Tätigkeit

Kommt es zur Berufsunfähigkeit, ist ausschlaggebend, was im Vertrag angegeben ist. Denn in manchen Fällen verlangt der Anbieter den Wechsel des Berufes. Daher ist es wichtig, beim Abschluss darauf zu achten, dass unbedingt das Kleingedruckte gelesen wird. „Ausgeübter Beruf“ sollte als Vertragsgrundlage angegeben sein. Andernfalls kann der Arzt auch weiterhin arbeiten, wenn auch nicht mehr in seinem gewohnten Beruf. Eine Leistung bleibt in dem Fall seitens der Versicherung aus. Auch Musiker haben etliche Dinge zu beachten.

Infektionsklausel beachten

Jeder Arzt kommt täglich mit dutzenden Viren und Bakterien in Berührung, selbst wenn die Sauberkeit und Hygiene noch so groß ist. Dementsprechend kann er sich mit Krankheiten anstecken, durch die er seine Zulassung verlieren kann. Daher ist es wichtig, dass die sogenannte Infektionsklausel im Versicherungsvertrag vermerkt ist. Sie garantiert, dass der Arzt bei Berufsunfähigkeit durch Infektion ebenfalls eine Leistung erhält. Es gibt zwar inzwischen kaum noch eine Versicherung, die derartige Klauseln auslässt, aber auch hier empfiehlt es sich, das Kleingedruckte zu lesen.

Versicherungen kommen auch bei Vorerkrankungen auf

Lag eine Vorerkrankung vor, kommt auch die Versicherung hierfür auf, sofern der Versicherte diese in den Vertragsgrundlagen angegeben hat. Andernfalls hat die Versicherung die Möglichkeit, die Zahlung abzulehnen. Hat man sich allerdings schon als Student versichert, fallen weitere Untersuchungen weg, die im Erwachsenenalter für das Scheitern eines Versicherungsantrages sorgen könnten. Wichtig ist in jedem Fall, auch bei der Antragstellung stets bei der Wahrheit zu bleiben und mögliche Vorerkrankungen anzugeben. Was geschieht im Leistungsfall.

Keinerlei Kombinationsangebote nutzen

Es gibt Versicherungen, die Studenten im Zuge des Vertragsabschlusses einer Berufsunfähigkeitsversicherung auch gleich eine Lebensversicherung anbieten. Grundsätzlich ist dies keine schlechte Idee, kommt es jedoch dazu, dass man die Lebensversicherung nicht mehr zahlen kann und kündigt, erlischt auch der Anspruch auf die Berufsunfähigkeitsversicherung. Daher sollte man am besten beide Policen getrennt voneinander abschließen, um derartigen Problemen aus dem Weg zu gehen. Alles zu den Ursachen im Rahmen der Vorerkrankungen.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung 2017 für den Medizinstudent von großer Bedeutung

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung Medizinstudent ist bereits sinnvoll, selbst wenn man noch nicht seinen Doktor gemacht hat. Darf man sich erst einmal Arzt nennen, ist es meist zu spät, da die meisten Versicherungen diesen Beruf als zu hohes Risiko ansehen und den Antragsteller schließlich nicht mehr aufnehmen. Ist man dagegen noch jung, ist die Versicherung eher geneigt, den Studenten aufzunehmen. Empfehlenswert ist sie immer, da das Versorgungswerk erst ab 100 Prozent Berufsunfähigkeit eine Rente leistet.

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