Berufsunfähigkeitsversicherung Depression Vorerkrankung

Psychische Erkrankungen, wie Depressionen, führen in Deutschland immer häufiger zur Berufsunfähigkeit. Über 40 Prozent der Berufsunfähigen leiden unter psychischen Problemen, Nerven- oder Sinnesschäden. Hat man einmal eine solche Krankheit erlitten, stellt sich die Frage, ob sich im Nachhinein noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abschließen kann. Auf der anderen Seite, wie ist es, wenn der Verbraucher eine Depression nach Abschluss der BU erleidet, zahlt dann die Versicherung. Zwei Fragen auf die wir heute eine Antwort geben möchten.

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Infinma veröffentlicht Marktstudie zur Berufsunfähigkeitsversicherung

  1. Advigon Versicherung AG
  2. Allianz Lebensversicherungs AG
  3. ALTE LEIPZIGER Lebensversicherung a.G.
  4. AXA Lebensversicherungs AG
  5. Barmenia Lebensversicherung a.G.
  6. Basler Lebensversicherungs AG
  7. Condor Versicherungen
  8. Continentale Lebensversicherung AG
  9. Credit Life AG
  10. DÄV Deutsche Ärzteversicherung AG
  11. DANV (ERGO Lebensversicherung AG)
  12. DBV Niederlassung der AXA Lebensversicherung AG
  13. DEVK Lebensversicherungsverein a.G.
  14. DEVK Allgemeine Lebensversicherungs AG
  15. Dialog Lebensversicherungs-AG
  16. die Bayerische
  17. ERGO Lebensversicherung AG
  18. EUROPA Lebensversicherung Aktiengesellschaft
  19. Getsurance (Eine Marke der Squarelife)
  20. Gothaer Lebensversicherung Aktiengesellschaft
  21. Hannoversche Lebensversicherung AG
  22. HanseMerkur Lebensversicherung AG
  23. HDI Lebensversicherung AG
  24. Helvetia Versicherungen AG
  25. IDUNA Vereinigte Lebensversicherung aG (SIGNAL IDUNA Gruppe)
  26. INTER Lebensversicherung AG
  27. InterRisk Lebensversicherungs-AG (Vienna Insurance Group)
  28. KlinikRente
  29. Lebensversicherung von 1871 auf Gegenseitigkeit München
  30. MetallRente GmbH*
  31. MÜNCHENER VEREIN Lebensversicherung a.G.
  32. myLife Lebensversicherung AG
  33. neue leben Lebensversicherung AG
  34. NÜRNBERGER Lebensversicherung AG
  35. Presseversorgungswerk
  36. PrismaLife AG
  37. R+V Lebensversicherung a. G.
  38. R+V Lebensversicherung AG
  39. Standard Life Versicherung Zweigniederlassung für Deutschland der The Standard Life Assurance Co.
  40. Stuttgarter Lebensversicherung a.G.
  41. Süddeutsche Lebensversicherung a.G.
  42. Swiss Life AG Niederlassung für Deutschland
  43. uniVersa Lebensversicherung a. G.
  44. Volkswohl Bund Lebensversicherung a. G.
  45. VPV Lebensversicherungs AG
  46. Württembergische Lebensversicherung AG
  47. WWK Lebensversicherung a.G.
  48. Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG

Berufsunfähigkeitsversicherung Depression Vorerkrankung – Die Ursachen für Depressionen auch in 2019 gleich

Häufige Ursachen sind vor allem Krankheits- oder Todesfälle in der Familie, beruflicher oder sonstiger privater Erfolgsmangel, Mobbing am Arbeitsplatz, zu starke Belastungen durch die Arbeit, Stress jeglicher Art oder finanzielle Schwierigkeiten. Aber Depressionen können auch noch aus Erlebnissen aus der Kindheit resultieren. Schnell können diese Depressionen so stark werden, dass sie den täglichen Arbeitsalltag stark beeinflussen oder sogar bis zur vorübergehenden oder dauerhaften Berufsunfähigkeit führen. Eine Psychotherapie ist meist der letzte Ausweg.

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Zahlt der Versicherer im Falle einer Depression als Ursache einer BU in 2019

Berufsunfähigkeitsversicherung Depression Vorerkrankung

Gerade psychische Erkrankungen sind meist schwieriger nachzuweisen als körperliche. So ist es im ersten Schritt problematisch eine tatsächliche Depression nachzuweisen. Dies muss in der Regel durch einen Arzt erfolgen und wird in vielen Fällen durch den Versicherer noch einmal nachgeprüft. Es bleibt anzuraten, schon beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung, die genauen Rahmenbedingungen und versicherten Ursachen für Berufsunfähigkeit zu klären.

Tipp: Hier lohnt es sich eine Liste der häufigsten Krankheiten mit dem Ansprechpartner des Versicherers exemplarisch durchzugehen. Anschließend sollte natürlich die schriftliche Festhaltung im Vertrag geprüft werden.

Ebenfalls im Voraus sollte man sich die Klagequoten des jeweiligen Versicherers anschauen. Denn diese gibt darüber Auskunft, wie oft es zum gerichtlichen Streitfall zwischen Versicherten und jeweiligem Versicherer gekommen ist. Sie sollte natürlich so gering wie möglich sein. Wir haben darüber berichtet. Empfehlenswerte Anbieter sind:

Wer versichert mich, wenn ich bereits 2019 unter Depressionen gelitten habe

In vielen Fällen wird hier der Versicherungsantrag abgelehnt aufgrund eines zu hohen Risikos. Es gibt kaum Versicherer, die auch in diesem Fall den Versicherungsschutz nicht ausschließen. Ein weiterer Weg können leistungsgeminderte Tarife sein. So werden besteimmte Erkrankungen ausgeschlossen oder die Monatsbeiträge nach oben angepasst. So kann beispielsweise vereinbart werden, dass im Falle erneuter Depression die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht eintritt.

Tipp: Depressionen zu verheimlichen bzw. nicht bei Vertragsabschluss anzugeben, ist auf jeden Fall der falsche Weg. Am Ende kommt es doch heraus und die geleisteten Versicherungsbeiträge waren alle umsonst.

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Weiteres Kriterium im Jahr 2019– Zeitraum der Erkrankung/ Berufsunfähigkeit

Neben dem Stärkegrad der Erkrankung ist natürlich die Dauer von entscheidender Bedeutung. Bei kurz andauernden Depressionen (unter 6 Monaten) zahlen die wenigsten Anbieter (zu den BU-Anbietern). Der Stärkegrad gibt hierbei Auskunft darüber, wie stark der Versicherte in seinen beruflichen Tätigkeiten eingeschränkt ist. Auch hier kann es Mindestwerte wie zum Beispiel 50 Prozent geben.

Berufsunfähigkeitsversicherung meist bei Depression als Vorerkrankung ausgeschlossen

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist immer eine komplexe Angelegenheit und wird von den meisten Verbrauchern unterschätzt. Der eigene gesundheitliche Zustand sollte genauso als Kriterium für die Versicherung gelten, wie die Klagequote und die vertraglichen Bedingungen des Versicherers. In der Theorie ist es möglich sich mit einem Ausschluss versichern zu lassen. Doch in der Realität lehnen Versicherungsgesellschaften kategorisch die Antragsteller ab, die eine psychische Erkrankung vorweisen.

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Quellen und Verweise