Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps

Wer mit dem Gedanken spielt eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) abzuschließen, wird immer auf hilfreiche Tipps angewiesen sein. Denn die Versicherer werden nicht von sich aus Ratschläge geben, um die BU-Rente zu erhalten, auch wenn der Anspruch berechtigt ist. Viele kümmern sich erst zu spät um die Absicherung ihrer Arbeitskraft. Doch eine Berufsunfähigkeit wirkt sich auf das eigene Leben und das der Familie aus. Auch dürfen die finanziellen Folgen nicht außer Acht gelassen werden.

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Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps 2017: Laufzeit beachten

Um einen Umfassenden Schutz zu genießen, sollte genau auf die Laufzeit achten. Denn nur, wenn diese bis zum regulären Renteneintrittsalter gültig ist, reicht die Absicherung aus. Die meisten Anbieter bieten zwar eine komplette Laufzeit an, doch ist diese meist sehr teuer. Über die Prämien sollen die Versicherten zu kürzen Zeiten ( eigenes Risiko) verleitet werden. Doch es entstehen hier meist ab dem 50. oder 55. Lebensjahr sehr hohe Leistungslücken, welche durch den Staat nicht aufgefangen werden.

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Berufsunfähigkeitsversicherung Tipps

Ist die Rente ausreichend

Natürlich spielt auch die Rentenzahlung im Schadensfall eine nicht unerhebliche Rolle. Experten raten eine Police abzuschließen, wo eine monatliche Zahlung von 1200 Euro vereinbart ist. Mindestens sollte sie aber 1000 Euro betragen. Policen die eine noch kleinere Rente vorsehen, können in diesen Fall nicht mehr als Berufsunfähigkeitsversicherung angesehen werden. Denn die Kosten des allgemeinen Lebens können mit so wenig Geld nicht beglichen werden.

Depression kein grundlegender Ablehnungsgrund

Seit vielen Jahren gelten Depression als Ablehnungsgrund Nummer eins. Doch einige Anbieter haben hier eine Marktlücke erkannt. Sie können zwar den Versicherten nicht sofort in die Police aufnehmen, doch durch die Einhaltung eine Wartezeit, wird die Wartezeit begünstigt. Auch kann über einen Ausschluss der Krankheiten eine Aufnahme erfolgen, doch sollten sich Versicherungsnehmer über die generellen Folgen dieser Entscheidung bewusst sein. Alle Ansprüche, welche direkt oder indirekt im Zusammenhang mit dem Ausschluss in Verbindung stehen, können eine rechtsgültige Zahlungsverweigerung des Versicherers mit sich ziehen. Mehr zum Thema Depression können Sie hier direkt nachlesen: https://www.dbu-brb.de/ursachen/burnout/

Abstrakte Verweisung kaum noch existent

Bei einer abstrakten Verweisung, kann die Versicherung dem Antragsteller auf einen anderen Beruf verweisen. Die Versicherungsgesellschaft muss so nicht in Haftung gehen und eine Rente zahlen. Die meisten großen und bekannten Versicherer verzichten inzwischen auf diesen Eingrenzung. Sie haben erkannt, dass sonst die Policeninhaber keine Verträge zur Absicherung der Arbeitskraft mehr abschließen.

Was tun wenn Police abgelehnt wurde

Wenn ein Antrag abgelehnt wurde sollte man nicht verzweifeln. Es kann nicht Schaden, den Ablehnungsgrund in Erfahrung zu bringen. Meist hilft dieser Sachverhalt weiter. Denn einige Gesellschaften haben sich auf eine Risikogruppe und Berufsgruppe spezialisiert. In anderen Fällen werden nur Versicherte bis zu einem bestimmten Alter, Gewicht und Größe aufgenommen. Sollten auch alle anderen Anbieter eine Aufnahme verweigern, macht es Sinn sich nach Alternativprodukten umzusehen.

Interessantes zum Thema Gesundheitsfragen 2017

Damit bei einem Schadensfall keine Probleme oder unnötigen Verzögerungen aufkommen, ist es sehr wichtig, dass beim Antrag alle Eintragungen im Gesundheitsfragebogen der Wahrheit entsprechen. Es dürfen keine Vorerkrankungen weggelassen werden. Sonst kann der Versicherer sich später aus der Haftung nehmen und die Zahlung verweigern. Zusätzlich werden alle bereits gezahlten Beiträge einbehalten.

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Kein Schaden während der Laufzeit

Nun kann es auch passieren, dass der Versicherte nicht berufsunfähig während der Laufzeit wird. Das ist einer Seits sehr gut und spricht für die gute Lebensweise des Antragstellers. Doch auf der anderen Seite, wurden über die Jahre mehrere Tausend Euro an Beiträgen gezahlt. Einige Versicherer bieten daher eine Rückerstattung der Prämien an, wenn bis zum Ende der Laufzeit kein Schadensfall gemeldet wurde. Doch dieser Service ist nicht kostenlos. Die Police verteuert sich im durchschnitt um drei bis sechs Prozent.

Klagequoten beachten

Über die Klagequote lässt sich erkennen, wie oft der Versicherer einen Rechtsstreit vor Gericht gegen seinen Versicherten eingegangen ist. Daraus lässt sich aus schließen, wie hoch die Annahmequote der Anträge ist. Je niedriger die Quoten um so wahrscheinlicher ist es auch, dass bei einem berechtigten Antrag eine Zahlung vorgenommen wird. Die Axa hat bisher die schlechteste Quote von allen. Lesen Sie auch hier mehr zum Thema Arbeitsunfähigkeitsversicherung Erfahrungen.

Testergebnisse von bekannten Prüfungsinstituten bedingt nutzbar

Viele Verbraucher greifen gern auf die Bewertungen und Testergebnisse der Stiftung Warentest zurück. Gerade im Bereich der Finanzprodukte und Versicherungen sind diese Urteile mit Vorsicht zu zu genießen. Durch die künstliche Schaffung von Modellkunden, werden individuelle Leistungen der Versicherer und Anforderungen der Versicherungsnehmer nicht weiter beachtet. Damit kann es sein, dass der vermeintliche Testsieger gar nicht die besseren Leistungen anbietet. Sie hängen immer auch von den eigenen Anforderungen ab.

Kombinierung mit anderen Versicherungen

Um den Versicherungsschutz zu erhöhen, werden von den meisten Anbietern Kombi-Verträge mit Unfallversicherungen, Lebensversicherungen, Rechtsschutzversicherungen oder Krankenzusatzversicherungen zur Verfügung gestellt. Doch die Kosten stehen in den meisten Fällen nicht im Verhältnis zu den Kosten der Policen. Ratgeber empfehlen daher immer wieder lieber Einzelverträge abzuschließen.

Staatlicher Schutz unzureichend

Durch die Einführung der Erwerbsminderungsrente, können alle Bürger, welche nach 1961 geboren sind, keine staatliche Berufsunfähigkeitsversicherung beantragen. Um die staatlichen
Leistungen in Anspruch nehmen zu können, müssen sehr harte und teilweise ungerecht wirkende Kriterien erfüllt werden. Interessant ist es auch, dass die private Versicherungswirtschaft die Entscheidung der Amtsärzte nicht anerkennen muss. Sie haben das Recht ein Gegengutachten aufzustellen. Hier erhalten Sie weitere Informationen zum Thema Berufsunfähigkeitsversicherung.

Vergleichen der Tarife

Letzten Endes ist der Vergleich der Tarife immer das wichtigste. Ökotest, Finanztest und Focus Money betätigen immer wieder erhebliche Preisunterschiede. Aber stellen die Prüfer auch ein erhebliches Gefälle beim Leistungsniveau fest. Nur durch eine konkrete Gegenüberstellung können mögliche Nachteile und Leistungsminderungen vom Verbraucher festgestellt werden.

Hilfreiche Tipps beim Anspruch einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Wer an einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU)interessiert ist, sollte auf die Tipps der Ratgeber und Experten zurückgreifen. So können zukünftige Versicherungsnehmer besser erkenne, welche Versicherer für sie in Frage kommen. Junge Menschen beschäftigen sich in der Regel nicht mit dem Thema der Berufsunfähigkeit. Doch gerade sie sind direkt von den Folgen betroffen, wenn sie ihrer Arbeit nicht mehr nachkommen können. Durch den Wegfall des Einkommens, entstehen große finanzielle Engpässe. Weitere Infos erhalten Sie auch unter https://www.dbu-brb.de/

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Verweise: