Berufsunfähigkeitsversicherung Zahnarzt Vergleich

Als Zahnarzt, Kieferchirurg oder auch als Kieferorthopäde sind Sie üblicherweise über das berufsständische Versorgungswerk in 2017 gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit abgesichert. Im Gegensatz zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung zahlen Versorgungswerke die Berufsunfähigkeitsrente allerdings erst ab einer 100-prozentigen Erwerbsunfähigkeit. Mit einer zusätzlichen Versicherung gibt es Zahlungen bereits ab 50 Prozent.

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Berufsunfähigkeitsversicherung Zahnarzt – Berufsständisches Versorgungswerk 2017

doctor with stethoscope showing thumbs upDie Leistungen eines berufsständischen Versorgungswerkes sind weitaus besser als die der gesetzlichen Rentenversicherung. Zahnmediziner haben jedoch das Problem, dass eine Berufsunfähigkeitsrente (BU-Rente) erst ab einer 100%igen Berufsunfähigkeit erfolgt. Das gilt auch für das Jahr 2017. In der Praxis bedeutet das nicht weniger als dass die komplette ärztliche bzw. zahnärztliche Tätigkeit eingestellt werden muss. Eine weitere Voraussetzung der Versorgungskammer ist in der Regel auch, dass die zahnärztliche Zulassung zurückgegeben werden muss. Ansonsten werden die BU-Renten nicht gezahlt. Selbes gilt auch für Ärzte.

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Absicherung ohne Gesundheitsprüfung

Der Vorteil eines berufsständischen Versorgungswerkes ist allerdings der, dass eine gesundheitliche Prüfung nicht verlangt wird. Für Mitglieder, die bereits in einer Versorgungskammer versichert sind, empfiehlt sich jedoch der zusätzliche Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Fragen der privaten Berufsunfähigkeitsversicherer werden mitunter sehr detailliert gestellt. Gutachter werden bei Beantragung der Rente prüfen, ob Fehler im Antrag vorliegen. Daher empfiehlt sich wahrheitsgemäße Beantwortung der Gesundheitsfragen. Sollte im Antrag Fehler gemacht werden, so erhalten die Versicherten unter Umständen keine Zahlungen. Wie die Deutsche Ärzteversicherung im Test abschneiden kann, erfahren Sie auch unter https://www.dbu-brb.de/anbieter/deutsche-aerzteversicherung/.

Wer die berufsständische Versorgung nutzen kann:

Alle genannten Berufsgruppen können sich im berufsständischen Versorgungswerk absichern lassen.

Wie lange der Schutz dauern sollte

Prinzipiell sollte der Vertrag bis zum Alter von 65-67 Jahren festgelegt werden. Es ist aber auch 2015 möglich, dass der Vertrag so vereinbart wird, dass er zum 60. Lebensjahr endet. Das wird zwar nicht empfohlen, jedoch sind die Beiträge wesentlich günstiger. Grundsätzlich sollte die Vertragslaufzeit aber seiner persönlichen beruflichen Situation (Eintrittsalter in die gesetzliche Rentenversicherung) angepasst werden.

Berufsunfähigkeitsversicherung Zahnarzt Vergleich – Recht auf Verweisung

Was es in der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung für Zahnärzte seit langer Zeit nicht mehr gibt, ist bei einer Versorgungskammer noch immer üblich: Das Recht auf die Verweisung zu anderen Arbeiten im Rahmen Berufstätigkeit. Für einen Zahnarzt kann dies bei anerkannter Erwerbsunfähigkeit durch einen Gutachter bedeuten, dass er zwar nicht im gewohnten Umfeld tätig sein kann, allerdings in vergleichbare Berufe verwiesen wird.

Konkrete Bedeutung für einen Zahnarzt: Nur wenn der Zahnmediziner nicht in der Lage ist einen vergleichbaren Beruf auszuüben, erhält er auch die finanzielle Absicherung von der Kammer.

Private Berufsunfähigkeitsversicherung für Zahnarzt

Mit einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung können Zahnärzte mit dem Versicherer zudem vereinbaren, dass Zahlungen bereits ab einer Berufsunfähigkeit von unter 50 Prozent erfolgen. In der Unfallversicherung wird zum Beispiel klar geregelt welchen Invaliditätsgrad die Betroffenen bei einem Verlust der Gliedmaßen erhalten:

  • Verlust des Zeigefingers: 10 %
  • Verlust des Daumens: 20 %
  • Verlust des Handgelenkes: 55 %
  • Verlust des Armes: 65 %

Welche Leistungen sollten Zahnärzte vereinbaren

Sowohl Zahnärzte als auch -Humanmediziner sollten beim Abschluss des Vertrages unbedingt eine Infektionsklausel vereinbaren. Denn ein Zahnarzt steht im häufigen Kontakt zu seinen Patienten. Das Risiko einer infektiösen Ansteckung liegt daher sehr hoch. Bei meldepflichtigen Krankheiten oder Erregern kann das Gesundheitsamt unter gewissen Voraussetzungen das gutachterliche Berufsverbot aussprechen.

Eine gesetzliche Absicherung gibt es in einem solchen Fall nicht. Es bleibt nur der Abschluss einer privaten BU. Aber nicht alle Versicherer bieten eine solche zusätzliche Leistung auch bei Berufsverbot an. Unter BU Vergleich haben Sie die Möglichkeit die Anbieter auf die wichtigsten Leistungen zu vergleichen. Daher ist für einen Zahnarzt die zusätzliche Infektionsklausel ein Muss. Ein im Test mit sehr gut bewerteter Anbieter ist unter anderem die Hanse Merkur.

Berufsunfähigkeitsversicherung Zahnarzt Vergleich – Kosten der Police 2017

Die Kosten orientieren sich unter anderem an der jeweiligen Berufsgruppe. Da bei Zahnärzten ein akademische Ausbildung benötigt wird, so werden sie auch in eine niedrige Risikogruppe eingeordnet. Das hat zur Folge, dass die Beiträge relativ gering ausfallen. Seit 2013 zahlen sowohl Zahnärztinnen als auch Zahnärzte geschlechtsunabhängige Beiträge. Noch in 2012 hatten Zahnmedizinerinnen noch höhere Prämien zu zahlen. ein wichtiges Kriterium ist immer auch die Klagequote der Berufsversicherer.

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Ab wann zahlt die Versicherung bei Tätigkeitsverbot

Die Versicherung zahlt, wenn:

Ein vollständiges Berufsverbot auf Grund behördlicher Auflagen vorliegt und mindestens sechs Monate andauert.

Häufige Erkrankungen eines Zahnarztes

Wie in anderen Berufen auch, so weist auch ein Zahnarzt typische Berufskrankheiten auf. Ganz oben in der Statistik stehen dabei:

  • Herz-Kreislauf-Beschwerden
  • Erkrankung der Wirbelsäule sowie
  • Psychische Leiden durch Stress
  • Dermatosen und Allergien
  • Arthrose

Meist führen diese gesundheitlichen Erkrankungen auch zu einer Erwerbsunfähigkeit.

Nicht nur für Zahnärzte

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist nicht nur für einen Zahnarzt interessant. Auch eine Zahnarzthelferin arbeitet mit den Risiken in einer Zahnarztpraxis. Das Berufsrisiko ist dabei ebenso hoch wie im Vergleich bei einem Zahnmediziner. Auch hier sollte beim Abschluss auf die zusätzliche Infektionsklausel für das Jahr 2015 geachtet werden. Der Versicherungsschutz erstreckt sich dann, wenn der Berufs aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausgeübt werden kann. Das heißt, dass ein Verbot der Tätigkeit vorliegt. Der daraus resultierende wirtschaftliche Verlust kann mit einer Absicherung ausgeglichen werden.

Vergleich der Anbieter einer Berufsunfähigkeitsversicherung für Zahnarzt 2017 nötig

Um das beste Angebote zu finden helfen einzig der Vergleich der jeweiligen Anbieter sowie deren Tarife. Mit dem Versorgungswerk gibt es eine Rente erst ab einer Berufsunfähigkeit von 100 Prozent. Bei der privaten Absicherung besteht ein Anspruch bereits ab 50 Prozent. Zudem verlangen die Kammern meist auch die Zulassung vom Arzt zurück. So sieht es die Satzung vor. Zahnmediziner sollten unbedingt eine zusätzliche Infektionsklausel vereinbaren. Ansonsten gibt es beim Tätigkeitsverlust keine Zahlungen von der Berufsunfähigkeitsversicherung Zahnarzt. Hier können Sie sich ein individuell zugeschnittenes Angebot anfordern.

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